Verlängerung der U5 nach Pasing

Bund zahlt für Münchner U-Bahn-Projekt: „Wichtiges Signal für den Ausbau des ÖPNV“

Ein Zug der Linie U5.
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Für die Verlängerung der U5 nach Pasing hat der Bund Fördergelder zugesagt.

Der Bund beteiligt sich finanziell am Bau der U-Bahn-Verlängerung der U5 vom Laimer Platz nach Pasing. Das hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in einem Schreiben an den OB mitgeteilt.

München - Darin heißt es, der Bund werde die neue Trasse in seiner Fortschreibung des Programms für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 2021 - 2025 berücksichtigen. Damit ist aus Sicht der Verwaltung grundsätzlich die Bereitschaft erklärt, dieses Vorhaben anteilig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu fördern.

Für das Projekt führt das Baureferat derzeit eine EU-weite Ausschreibung der Bauleistungen für den Rohbau zwischen Laimer Platz und Willibaldstraße durch. Auf dieser Basis kann dem Stadtrat voraussichtlich Ende des Jahres die Projektgenehmigung für die Verlängerung der U5 nach Pasing vorgelegt werden.

München: U-Bahn-Linie U5 wird Richtung Pasing verlängert - „Wichtiges Signal für München“

Bei positiver Entscheidung können dann die für den Rohbau erforderlichen Arbeiten beginnen. „Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Haushaltslage kann aus meiner Sicht eine positive Entscheidung für das Projekt nur getroffen werden, sofern eine Förderung aus Bundesmitteln erfolgt“, sagt OB Reiter. „Ich freue mich nun sehr über die Zusage des Bundesministeriums. Sie ist ein wichtiges Signal für den Ausbau des ÖPNV in München* und gibt uns Planungssicherheit für das Großprojekt der Verlängerung der U5 nach Westen mit den neuen U-Bahnstationen Willibaldstraße, Am Knie und Pasing.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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