An den Bahnhöfen

Drei zur Fahndung Ausgeschriebene gefasst

München - Beamte der Bundespolizeiinspektion haben drei von der Staatsanwaltschaft München I zur Fahndung ausgeschriebene Personen innerhalb von knapp 24 Stunden am Münchner Haupt-bzw. Ostbahnhof festnehmen und der Justizbehörden übergeben.

Wie die Bundespolizei mitteilt, hat eine Streife gegen 14.15 Uhr am 2. April am Ausgang Bayerstraße einen 33-jährigen Deutsch-Franzose kontrolliert worden. Beim Datenabgleich stellte sich heraus, dass der gebürtige Nürnberger vom Bayerischen Landeskriminalamt auf staatsanwaltschaftlichen Beschluss als Entwichener eines Krankenhauses gesucht worden war.

Gegen 16.30 Uhr des gleichen Tages wurde, ebenfalls am Ausgang Bayerstraße, ein 59-jähriger Pole kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er wegen einer wegen Hausfriedensbruchs nicht beglichenen Geldstrafe in Höhe von 220 Euro am 26. März zur Fahndung ausgeschrieben worden war. Außerdem war der Pole vom Amtsgericht Freiburg im Breisgau zur Sicherung eines Verfahrens wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gesucht worden.

Zu guter Letzt war einer Bundespolizeistreife am 3. März gegen 12 Uhr ein 27-jähriger Pole am Münchner Ostbahnhof aufgefallen. Im Rahmen seiner Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Er war wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 450 Euro verurteilt worden.

Da beide Polen die Geldstrafe auch bei der Bundespolizei nicht begleichen konnten oder wollten, kommen sie nun ersatzweise in Haft. Der 59-Jährige für zehn und der 27-Jährige für 15 Tage.

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