Eklat am Ostbahnhof

Nur weil Lieblingsburger nicht auf der Karte steht: Mann löst denkwürdigen Polizei-Einsatz aus

Burger-King-Filiale
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In einer Münchner Burger-King-Filiale hat ein Mann komplett die Beherrschung verloren (Symbolbild).

Dieser Burger-King-Besuch ist gewaltig aus dem Ruder gelaufen. Mehrere Polizei-Streifen mussten einen 22-Jährigen in der Folge beruhigen.

München - Am Donnerstagabend (4. Februar) kam es in einem Burger-King-Restaurant am Münchner Ostbahnhof zu einem Streit zwischen einem Kunden und einem Mitarbeiter. In dessen Verlauf ging der 22-jährige Kunde auf den 30-jährigen Angestellten los. Auch gegenüber den später zur Hilfe eilenden Bundespolizisten verhielt sich der Mann aggressiv.

Es war gegen 20.45 Uhr, als der 22-jährige Deutsche den von ihm präferierten Burger bestellen wollte, den es auf der Karte allerdings gar nicht gab. Einen ihm kredezenten Cheeseburger warf er in den Thekenbereich und verschaffte sich unerlaubt Zutritt zur Küche. Dort soll er einen Mitarbeiter körperlich attackiert und beleidigt haben, wie es in einer Pressemitteilung der Bundespolizei heißt.

Burger-King-Eklat in München: Mann rastet aus, weil er „nur“ einen Cheeseburger bekommt

Gegenüber den alarmierten Beamten verhielt sich der Deutsche ebenfalls aggressiv. Aufgrund seines Verhaltens wurde er zur Bundespolizeiwache am Ostbahnhof gebracht. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,15 Promille. Zudem fanden die Beamten Betäubungsmittel beim gebürtigen Deggendorfer.

Später brachten die Beamten den Wohnsitzlosen in ein nahegelegenes Männerwohnheim. Dort eskalierte die Situation erneut und der 22-Jährige schlug und trat nach den Beamten, weshalb er gefesselt werden musste. „Mithilfe mehrerer Streifen konnte der Mann fixiert und erneut zur Wache gebracht werden. Durch die Staatsanwaltschaft wurde entschieden, eine Blutentnahme durchzuführen und ihm am Freitag dem Haftrichter vorzuführen“, heißt es in der Pressemitteilung.

München: Mann rastet in Burger King aus - jetzt droht ihm reichlich Ungemach

Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie unerlaubtem Betäubungsmittelbesitz gegen den 22-Jährigen.

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