Busfahrer reagiert geistesgegenwärtig

Vollbremsung wegen betrunkenen Radfahrers

München - Ein offenbar betrunkener Radfahrer hat am Montagnachmittag einen Busfahrer zu einer Vollbremsung genötigt - und sich einfach aus dem Staub gemacht.

Wie die Polizei mitteilt, war am Montag gegen 16.25 Uhr ein 39-jähriger Busfahrer der Linie 154 mit der Abfertigung der Fahrgäste beschäftigt. Anschließend fuhr er von der Haltestelle Maria-Ward-Straße in nördlicher Richtung an.

Nach einigen Metern Fahrtweg bemerkte er einen bislang unbekannten Radfahrer, der von links kommend vor den Linienbus fuhr und vor diesem offenbar in östlicher Richtung den Wintrichring überqueren wollte.

Nach Zeugenangaben war der Radfahrer in einem schrägen Winkel auf den Bus zugefahren und in gerader Linie in die Volpinistraße eingefahren. Der Busfahrer machte sofort eine Vollbremsung, als er den Radfahrer bemerkte und konnte dadurch einen Zusammenstoß vermeiden. Anschließend hupte er mehrfach, um den Radfahrer zu signalisieren, dass etwas passiert sei. Dennoch verließ der Radfahrer, ohne sich weiter zu kümmern, die Unfallstelle. Er fuhr durch die Volpinistraße in östlicher Richtung davon.

Laut Polizei war der unbekannte Radfahrer offensichtlich alkoholisiert, denn er fuhr in Schlangenlinien.

In Folge des Bremsvorgangs verlor ein 78-jähriger Rentner seinen Halt. Er hatte sich mit der rechten Hand an einer Haltestange ganz vorne im Bus festgehalten. Bei dem Verkehrsunfall zog er sich leichte Hautabschürfungen zu. Er kam mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Zu einem Kontakt zwischen dem Radfahrer und dem Bus war es nicht gekommen.

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