Café MiToMi macht in Schwabing auf

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Die drei Betreiber des neuen Cafés

München - Der umtriebige Münchner Gastronom Michael Faltenbacher hat mit zwei Partnern in Schwabing das Café MiToMi eröffnet. Bei der Einrichtung und Angebot haben sie sich einiges einfallen lassen.

Der Mann ist umtriebig. Letztes Jahr beteiligte sich Michael Faltenbacher am neuen Harry Klein-Club, ebenso am Rechts der Isar in Unterföhring (dort ist er mittlerweile ausgestiegen), machte mit TV-Koch Martin Bau-drexel die abgewickelte Grinsekatze zum sehr erfolgreichen Isargold und baute das Lola & Ludwig zum 8Below Club um. Stillstand ist seines nicht, vor wenigen Tagen eröffnete der Gastronom in Schwabing das Café MiToMi.

Die Bezeichnung steht für die Anfangsbuchstaben der Betreiber-Vornamen Mirjam Schneidewind, Thomas Kornietny und eben Michael Faltenbacher. Die drei kannten sich schon länger, Kornietny war im Vorgänger-Lokal Destouches-Café beteiligt. Als das im Frühjahr schloss, griff Faltenbacher zu. „Die Lage ist ideal, eine echte Café-Bar gibt’s im nördlichen Schwabing nicht.“

Klein und gemütlich haben sie die Location von Designer Nikolaus Keller einrichten lassen, der auch schon ans Harry Klein und das Isargold Hand anlegte. „Das sind alles Unikate, die Keller für uns anfertigte“ erklärt Faltenbacher. Die Lampen sind alte Milchglasflaschen, über dem Tresen mit frischen Sandwiches und Kuchen der Konditorei Hausgemacht prangen chinesische Schriftzeichen.

Ähnlich ausgefallen ist auch das Angebot des MiToMi: Der Kaffee kommt aus einer Bio-Rösterei am Gardasee, als Softdrinks werden Tradewinds-Eistee, Libella-Limonade und Coco-Säfte serviert, dazu gibt’s belegte Brote und Semmeln, alles Öko-Ware, Piadina und drei warme Gerichte.

Thomas Oßwald

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