Verstärkerzüge müssen ausfallen

Chaos bei der U-Bahn: Züge kaputt - und Schuld ist das Wetter

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Zwischen Studentenstadt und Garching verkehrt die U6 oberirdisch, die Züge sind somit Wind und Wetter ausgesetzt.

Die Schuld an den Verspätungen und Zugausfällen bei der U-Bahn liegt auch am Wetter, denn das habe Züge beschädigt. Das teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft mit .

Verspätungen und Zugausfälle sind derzeit an der Tagesordnung, vor allem auf den U-Bahn-Linien U3 und U6. Diesmal ist nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) aber nicht allein die Technik schuld, sondern auch das Wetter. Sturmtief Herwart, das am vorvergangenen Wochenende durch Deutschland zog, hat dazu geführt, dass sich die Räder mehrerer Züge uneinheitlich abnutzten und nun in der Werkstatt stehen. Dazu kommt die vorübergehende Sperrung von sieben Zügen der C2-Reihe wegen technischer Probleme.

Wie die MVG am Mittwoch mitteilte, hätten sich während und nach dem Sturm auf der Linie U6 im Streckenabschnitt zwischen Garching und Studentenstadt Regen, Laub und andere Rückstände zu einem Schmierfilm zusammengefügt. Dieser brachte die Züge beim Bremsen ins Rutschen – so nutzten sie sich uneinheitlich ab.

Sieben Züge der neuen C2-Reihe der U-Bahnen fallen derzeit aus.

Dass so viele Züge nicht im Einsatz sind, führt nun dazu, dass die MVG in Stoßzeiten Verstärkerzüge ausfallen lassen muss – und nicht den gewohnt dichten Takt fahren kann. Die Folge daraus sind wiederum überfüllte U-Bahnen und genervte Fahrgäste. „Die MVG bedauert die Einschränkungen“, heißt es in der Mitteilung vom Montag.

Caroline Wörmann

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