tz-Bürgeranwalt hilft

Chaos durch neuen Stromzähler

München - Leserin Daniel Flink wendet sich an das Team des tz-Bürgeranwalts. Sie hat Probleme mit dem neuen Stromzähler.

Wir waren Kunden von Eon, haben aber zu Yello Strom gewechselt. Eon hat die Kündigung angenommen. Dann aber haben wir einen neuen Stromzähler bekommen und damit fing das Chaos an. Obwohl wir an Yello Strom bezahlen, schickte uns Eon Rechnungen. Das ging so weit, dass uns gedroht wurde, den Strom abzustellen. Immer wieder versuchten wir mit Briefen und Anrufen, das Chaos aufzuklären. Aber es gelingt uns nicht. Bitte helfen Sie uns!

Helga Kaiser (63), Hauswirtschafterin aus München

Die Angst, von heute auf morgen im Dunkeln zu sitzen, weil der Strom abgeschaltet wird, ist nur in Extremfällen begründet. Das ist der letzte Schritt, der zahlungsunwilligen Kunden droht.

Sogar wenn ein Anbieter pleitegehen sollte, fällt deswegen der Strom nicht aus. Der regionale Versorger vor Ort ist dann nämlich verpflichtet, die nötige Elektrizität zu liefern. Der Abnehmer wird in solchen Fällen in den Grundversorgungstarif eingestuft. Dieser Tarif hat eine kurze Kündigungsfrist, sodass man schnell wieder aus dem Vertrag aussteigen und zu einem anderen Anbieter wechseln kann.

Als sich der Bürgeranwalt in den Fall von Helga Kaiser einschaltete, klärte sich die Sache schnell auf. Es dauerte nicht lange und Eon teilte mit, durch die Installation des neuen Zählers sei leider einiges durcheinandergeraten. Außerdem entschuldigte sich Eon bei der tz-Leserin für den Ärger.

Rubriklistenbild: © dpa

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