Knobloch fordert NPD-Verbot

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Charlotte Knobloch.

München - Charlotte Knobloch, die scheidende Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, fordert ein verstärktes Vorgehen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

 So sollte der Posten eines Bundesbeauftragten gegen den Rechtsextremismus geschaffen werden. Außerdem müsse es einen neuen Anlauf für ein NPD-Verbot geben. Die 78-Jährige mahnte: „Die Neonazis dürfen nicht ungestört ihre menschenverachtenden Ideen unter die Leute bringen.“

Auch nach ihrem bereits im Frühjahr angekündigten Rückzug von der Spitze des Zentralrats der Juden am kommenden Wochenende will sich Knobloch weiter engagieren. Sie bleibt weiterhin Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Ihre Amtszeit dort läuft noch zwei Jahre. Ferner ist sie seit 2003 Vizepräsidentin des Europäischen Jüdischen Kongresses und seit 2005 Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses.

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