Im Zillertal eine Gefahr - in München ein Prachtstück

München - Mit dem Schwertransporter ist der diesjährige Christbaum für den Münchner Marienplatz angeliefert worden. Die Berufsfeuerwehr stellte den 30 Meter hohen Baum auf. Wie das klappte:

Ein Zillertaler macht es sich am Marienplatz bequem - groß ist er. Ein echter Hingucker. Seine Ankunft morgens gegen 6 Uhr war kein Geheimnis - schließlich wusste jeder längst, dass er heute seinen Platz bezieht. Und zu übersehen war er auch nicht: Etwa 30 Meter hoch ist der Christbaum, der seit Montagmorgen steht.

Nachdem das Wahrzeichen des Münchner Christkindlmarktes im vergangenen Jahr aus Garmisch-Partenkirchen stammte, kommt das Exemplar heuer aus Aschau (Zillertal). Dort nämlich stellte der Nadelbaum bei starkem Wind eine echte Gefahr da, weil er direkt an einer Gemeindestraße stand. Deshalb spendete Aschau die Fichte nach München. Am 11. November wurde gefällt, kurz darauf startete mit einem Schwertransporter der Umzug nach München.

Die ersten Bilder

Die ersten Bilder: Der Christbaum 2011

Die Berufsfeuerwehr hievte Montagmorgen die 120 Jahre alte Fichte, an der noch einige Zapfen hängen, mit einem Kran in die Höhe. Für die Helfer ein problemloses Unterfangen. Sie sägten den Stamm für das Bodenloch noch passend zu und verkeilten den Baum sicher. Dann war es soweit: Das Prachtstück stand sicher.

Doch der besondere Platz macht den Nadelbaum noch lange nicht zum Christbaum: Dafür kommen noch rund 2500 Lichter an die Äste - erst dann erstrahlt er in vollem Glanze. Und das möglichst bis zum Rindermarkt, denn dorthin ziehen heuer viele Stände, deren bisheriger Standort im Marienhof wegen der dortigen Bauarbeiten nicht mehr zur Verfügung steht. Der groß gewachsene Zillertaler wird's schon richten.

mm

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