Auf Bitten von Witwe Gundel

Ude hält Trauerrede für Fuchsberger

+
Sie hatten viel gemeinsam zu lachen: Joachim Fuchsberger († 87) beim Empfang zum 65. Geburtstag von Christian Ude 2012.

München - Das wird keine leichte Aufgabe - elbst für einen so erfahrenen Rhetoriker wie Christian Ude. Wie die tz erfuhr, wird der Alt-OB am kommenden Montag bei der Beerdigung von Blacky Fuchsberger († 87) eine Trauerrede halten.

 „Seine Frau Gundel hat mich am Wochenende angerufen und darum gebeten“, sagt Ude.

Die Trauerfeier wird im August-Everding-Saal in Grünwald stattfinden. Genau hier hielt Ude schon im Oktober 2010 für Fuchsbergers Sohn Thommy († 53) eine emotionalen Rede. Ude: „Ich kenne Joachim Fuchsberger seit 1994, als er mit Roger Moore auf mich zukam, um dafür zu werben, dass München Partnerstadt von Unicef wird.“ Über die Jahre hinweg seien beide Familien zusammengewachsen. „In letzter Zeit waren vor allem die Krankheit meiner Frau und die vielen Klinikaufenthalte von Fuchsberger Thema.“

Die Rede stehe noch nicht, erzählt Ude. „Ich warte auf Gundels Vorgabe, wie lange sie sein soll.“ Aber er verrät: „Ich werde versuchen, seiner ganzen Persönlichkeit Rechnung zu tragen. Er war ja auch Fürsprecher der Aborigines und Reiseberichterstatter, Buchautor und Unicef-Botschafter. Und hat viel für München geleistet.“ Und was wird Ude persönlich vermissen? „Ich habe ihn als Gesprächspartner geschätzt. Als schonungslos ehrlichen Menschen, auch gegen sich selbst. Zum Beispiel als er es in einem eher konservativen Umfeld wagte, zu sagen, dass er Agnostiker ist. Beeindruckt hat mich auch, wie offen er mit dem Alter umgegangen ist.“

Warum hieß "Blacky" eigentlich "Blacky"?

Fuchsberger: Hier findet er seine letzte Ruhe

Nina Bautz

auch interessant

Meistgelesen

Neues Parkhaus an der Allianz Arena: Platz für 1245 Autos
Neues Parkhaus an der Allianz Arena: Platz für 1245 Autos
Münchnerin ärgert sich über Vodafones miese TV-Masche 
Münchnerin ärgert sich über Vodafones miese TV-Masche 
München bekommt sein Problem mit der Luft nicht in den Griff
München bekommt sein Problem mit der Luft nicht in den Griff
So soll der Express zum Flughafen doch vor 2037 gelingen
So soll der Express zum Flughafen doch vor 2037 gelingen

Kommentare