Ude: Darum sagte er nichts zum Papst

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Christian Ude erfuhr vom Papst-Rücktritt bei einem Geschäftstermin.

München - Der Papst tritt zurück! Diese Nachricht schlug am Montagmittag weltweit ein wie eine Bombe. Nur einer war für eine Stellungnahme einfach nicht zu erreichen: Christian Ude.

Es dauerte nicht lange, bis sich Kirchen-Insider, Kulturschaffende und Politiker jeglicher Couleur zu Wort meldeten. Alle kommentierten sie Benedikts Ankündigung. Das heißt: fast alle. Denn von Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) war nichts zu hören – er war am Montag für keine Zeitung zu erreichen. Woran lag das? Die tz fragte nach.

Ude sagt: „Ich hatte einen Termin nach dem anderen.“ Worum es bei diesen Sitzungen ging? Ude sagt: „Alle Termine hatten mit meinem Amt als Oberbürgermeister zu tun.“ Mit wem er sich wann traf, will er aus „Gründen der Vertraulichkeit“ aber nicht sagen. Die Nachricht vom Papst-Rücktritt habe ihn in seinem Büro erreicht. „Wir saßen gerade in einer ernsthaften Runde beieinander“, so der Oberbürgermeister. Und: „Wir hielten das zunächst für einen Rosenmontags-Scherz …“

Was der Protestant Ude selbst zu Benedikts Rücktritts-Entschluss sagt? Der OB findet: „Das ist ein sehr respektabler Schritt, dass er die Tradition durchbricht, dass ein Papst sein Amt bis zu seinem Lebensende bekleidet.“

Johannes Welte

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