Herr OB Ude, warum...

+
Jeden Morgen für die Sicherheit der Kinder im Einsatz: die Schülerlotsen.

München - Münchner Bürger stellen Fragen, Oberbürgermeister Christian Ude antwortet. Dieses Mal geht es um die Schulweghelfer, die an Weihnachten kein dankeschön mehr erhalten.

Frage: Warum werden wir Schulweghelfer nicht mehr wie früher zu Weihnachten als kleines Dankeschön zum Essen eingeladen?

Evi Blasy, Allach-Untermenzing

Antwort: Zunächst einmal möchte ich Ihnen für Ihr langjähriges Engagement als Schulweghelferin herzlich danken. Wo diese Dienste geleistet werden, hat es seit vielen Jahren keinen einzigen Unfall mehr mit Schwerverletzten gegeben. Deshalb kümmert sich das zuständige Kreisverwaltungsreferat auch intensiv um die Belange der fast 600 Helferinnen und Helfer. So sorgt die Stadt für hochwertige Schulweg-helfer-Kleidung und möglichst zeitnahe Auszahlung der Aufwandsentschädigung. Dafür gibt die Stadt jährlich 800 000 Euro aus. In vielen bayerischen Kommunen wird überhaupt keine Aufwandsentschädigung bezahlt - und die Schulweghelfer-Kleidung beschränkt sich auf eine Warnweste.

Für die Ehrung langjähriger Helferinnen und Helfer gibt es einmal pro Jahr eine große Veranstaltung. Unser Weihnachtsempfang samt Gutschein musste 2002 aber eingespart werden, um den zentralen Sparvorhaben zu entsprechen. Wir halten aber die Aufwandsentschädigung (5,80 Euro netto für jede Stunde, bei einem Einsatz von mehr als zwei Stunden täglich je Einsatztag, pauschal maximal 14,50 Euro netto) und die hochwertige Helfer-Kleidung für bedeutsamer.

Liebe tz-Leser, bitte richten Sie Ihre schriftlichen Fragen an OB Ude unter dem Stichwort „tz-Leser -fragen den OB“ per Post an die

Lokalredaktion, 80282 München

per Fax an die Nummer 089/530 65 67

oder per E-Mail an: lokales@tz.de.

Auch interessant

Meistgelesen

So nahm die Münchner Polizei den Einbrecher-Clan hoch
So nahm die Münchner Polizei den Einbrecher-Clan hoch
Jetzt bestätigt: Dieser Flagship-Store kommt bald in die Innenstadt
Jetzt bestätigt: Dieser Flagship-Store kommt bald in die Innenstadt
Reiter und Herrmann verteidigen zweite Stammstrecke gegen 650 Gegner
Reiter und Herrmann verteidigen zweite Stammstrecke gegen 650 Gegner
An die ignoranten Münchner, die ihre Hunde frei laufen lassen
An die ignoranten Münchner, die ihre Hunde frei laufen lassen

Kommentare