Antrag im Stadtrat

Christkindlmarkt: CSU will Gebühren für Betreiber reduzieren - „Bestehende Vielfalt erhalten“

Der Christkindlmarkt am Marienplatz.
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Der Christkindlmarkt am Marienplatz. Ob er heuer stattfinden kann, ist offen.

Die CSU will den Betreibern der Christkindlmärkte helfen. Die Stadt soll die Gebühren für die Standl reduzieren - so weit wie möglich. Ob die Märkte heuer stattfinden, ist derweil offen.

Keine Wiesn, keine Volksfeste,: Die Pandemie hat die Branche im Vorjahr stark getroffen. Zuletzt hatte die Stadt sogar alle Christkindlmärkte absagen müssen. Auch private Betreiber konnten aufgrund der Auflagen und des Infektionsgeschehens keine Veranstaltungen anbieten. Das war nicht nur für die Münchner ein Schlag, auch für die Unternehmen, denn ihnen fehlten Einnahmen. Ob in diesem Jahr die Märkte stattfinden, hängt vom Pandemiegeschehen ab. Die CSU im Stadtrat jedenfalls will bereits jetzt den Betreibern der Märkte helfen.

In einer Mitteilung heißt es, private Betreiber der Christkindlmärkte, die wegen der Corona-Krise teils starke finanziellen Schäden verzeichnen, sollen nicht zusätzlich belastet werden. Daher wird die Verwaltung beauftragt, die Sondernutzungsgebühren zu reduzieren. Diese Gebühren werden in der Regel fällig, wenn Gewerbetreibende und Unternehmen öffentliche Straßen, Wege und Plätze nutzen. Diese Art von Gebühren hat die Stadt auch für die privaten Betreiber der Christkindlmärkte in der Vergangenheit vorgesehen.

CSU-Chef Manuel Pretzl schreibt in der Mitteilung: „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, und die wirtschaftlichen Folgen, gerade für die Verantwortlichen der Münchner Christkindlmärkte, werden auch danach noch spürbar bleiben.“ Er fordert nun die Stadtverwaltung auf, die Sondernutzungsgebühren für Christkindlmärkte privater Betreiber so weit wie möglich zu reduzieren. „Damit soll die bestehende Vielfalt an Märkten in München erhalten werden.“

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