Jetzt wird's ernst!

Der CSD gibt sich ab Samstag politisch

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Ein Foto aus dem Vorjahr.

München - Der Christopher Street Day ist mehr als nur eine laute, bunte Feier, betont Pressesprecherin Rita Braaz. Gerade in diesem Jahr bekennt man in noch kräftigeren Tönen politisch Farbe. Die Wahlen stehen heuer im Mittelpunkt.

„Auf dem Festival können wir unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft in die Öffentlichkeit tragen“, sagt Thomas Niederbühl, politischer CSD-Sprecher und Stadtrat der Rosa Liste . Einige Beispiele:

- Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender sollen auf Bundes- und Landesebene in der Gleichstellungspolitik verankert werden.

- Das Adoptionsrecht und die Eheöffnung sollen gewährleistet werden.

- Anti-Diskriminierung soll im Grundgesetz verankert werden. „Im Alltag müssen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender immer noch Diskriminierungen und Ausgrenzungen erfahren“, so der CSD.

- Doch gefeiert wird natürlich auch: Gleich am kommenden Samstag, 6. Juli, etwa beim Lesbischen Angertor-Straßenfest (15 bis 23 Uhr), das den CSD eröffnet.

- Die Polit-Parade startet eine Woche später am Samstag, 13. Juli, um 12 Uhr am Marienplatz. Weiter geht’s über den Promenadeplatz zum Stachus, Sendlinger Tor, Müllerstraße, Gärtnerplatz, Reichenbachstraße, Frauenstraße und wieder zurück ins Zentrum.

- Am Wochenende des 13. und 14. Julis findet von 12 bis 24 Uhr das Straßenfest statt: auf dem Marienplatz mit Showbühne, am Rindermarkt mit Partyzone, auf dem Marienhof mit Regenbogenfamilien-Area. Bereits gute Tradition ist etwa auch das CSD-RathausClubbing, das am Samstag (13.) von 22 bis 5 Uhr morgens den neogotischen Bau in seinen Grundfesten erschüttert.

Mehr Infos im Internet unter www.csdmuenchen.de

Bunt, bunter, Christopher Street Day 2012

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