Circus Krone mit Jubiläumsprogramm auf der Wiesn

München - Für sein Gastspiel auf der Theresienwiese, das am Donnerstag, 7. April, beginnt, bringt der Circus Krone so ziemlich alle Publikumslieblinge der vergangenen Jahre zurück in die Manege.

Circus Krone mit Jubiläumsprogramm auf der Wiesn

Die ersten Bühnengäste sind gerade aus Venedig angekommen – und erholen sich nach der Tour im trockenen LKW erstmal im Swimmingpool, gleich neben der Elefantenheizung. Noch sind Chico, Tino, Joe, Charly und Max die einzigen Artisten auf dem Gelände, machen aber rein akustisch schon eine gute Show. Ein hungriger Seelöwe ist laut, sehr laut, und wechselt zwischen Bellen und einer Art durchdringender Sirene. Und hungrig sind die vier Löwen und der Terrier Max eigentlich immer, sowohl nach Aufmerksamkeit als auch nach Heringen.

Die Seelöwen-Comedy ist eine von 20 Attraktionen des Jubiläumsprogramms „Celebration“, das in München seine Premiere feiert. Die Show ist zwar komplett neu, aber es treten alte Bekannte auf: Mit dabei sind unter anderem der weiße Löwe King Tonga und der Nashornbulle Tsavo, die chinesische Artistentruppe Dalian und die Musical-Clowns Les Rossyann.

„Wenn wir nach der Vorstellung zehn Leute nach ihrer Lieblingsnummer fragen, bekommen wir hoffentlich elf verschiedene Antworten“, sagt Sprecherin Susanne Matzenau zum Anspruch der Show „Eine unvergessliche Reise um die Welt“.

Allein in Kostüme, Requisiten, Licht und Musik hat der Zirkus eine halbe Million Euro investiert. Insgesamt wirken 54 Artisten aus 14 Nationen mit.

Nach der letzten Vorstellung im festen Circusbau ziehen ab Montag alle Darsteller und Mitarbeiter auf die Wiesn. Die 400 Menschen und 250 Tiere bauen für die 13 Tage Spielzeit einen komplett neuen Stadtteil auf – mit eigenem Kraftwerk, eigener Schule, eigener Feuerwehr und eigener Wäscherei.

Karten ab 14 Euro gibt es im Vorverkauf bei München Ticket und CTS; die Kassen im Kronebau sind täglich geöffnet, auf der Theresienwiese ab dem 6. April. Eine Verlängerung der Spielzeit ist ausgeschlossen, da der Zirkus im Anschluss direkt nach Ulm weiterzieht.

K. Fuhrin

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