"Sitzende Frau"

Bild aus Gurlitt-Sammlung kehrt zu Besitzern zurück

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Taskforce-Mitarbeiter Lukas Bächer sieht sich am 04.12.2014 in Berlin in den Räumen des Taskforce-Büros an einem Bildschirm das Gemälde "In einem Sessel sitzende Frau" des Künstlers Henri Matisse an. Das Gemälde soll am 15.05.2015 zu seinen rechtmäßigen Besitzern zurückkehren.

München - Das Bild „Sitzende Frau“ von Henri Matisse aus der umstrittenen Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt soll an diesem Freitag zu seinen rechtmäßigen Besitzern zurückkehren.

Der Vertreter der Familie Rosenberg, Christopher Marinello, ist nach München gereist, um das wertvolle Gemälde abzuholen. Die Übergabe soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Die Familie hatte für die Rückgabe des Ölgemäldes gekämpft, das jahrzehntelang verschollen war. Mit Hunderten anderen Kunstwerken wurde es 2012 in Gurlitts Wohnung in München-Schwabing gefunden und von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die „Sitzende Frau“ war dem jüdischen Kunsthändler Paul Rosenberg einst von den Nationalsozialisten geraubt worden.

dpa

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