Gilt nach den Sommerferien in Bayern

Minister verrät in Brief, warum ungeliebte Corona-Regel Comeback feiert: Aber wichtige Frage bleibt offen

Zum Schulstart müssen sich junge Bayern auf die Rückkehr einer Corona-Maßnahme einstellen. Kultusminister Piazolo verrät die Hintergründe.

München - Nach den Sommerferien müssen die Bayerns Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer in den ersten Wochen wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dadurch sollen Infektionen durch Reiserückkehrer verhindert werden, schrieb Bayerns Kultusminister Michael Piazolo in einem Brief an die Erziehungsberechtigten im Freistaat. Unter anderem in München war die Inzidenz schon vor Beginn der Ferien wieder angestiegen.

Corona in Bayern: Wieder Maskenpflicht für Schüler - doch wie lange eigentlich?

Der Schulstart im Herbst könne für den weiteren Verlauf des Schuljahres entscheidend sein. Wie lange die Maskenpflicht bestehen bleiben soll, verriet der Vertreter der Freien Wähler allerdings nicht.

Darüber hinaus rief Piazolo dazu auf, alle Kinder in der letzten Ferienwoche auf das Coronavirus in einem Testzentrum, an einer Teststation oder einer Apotheke testen zu lassen. „Jede Infektion, die schon vor Schulbeginn erkannt wird, erhöht die Sicherheit für die Mitschülerinnen und Mitschüler in den ersten Unterrichtstagen, verhindert Infektionen und Quarantäneanordnungen“, erklärte Piazolo.

Corona-Lage: Eine Frage in Söder-Kabinett heftig umstritten

Am Dienstag diskutiert das Kabinett, dem auch der Kultusminister angehört, über die Öffnung der Innenräume von Bars und Diskotheken. Bereits vorab zeichnen sich Meinungsverschiedenheiten zwischen Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ab. Wir begleiten das Statement nach der Sitzung ab 13 Uhr im Live-Ticker. (lks/dpa)

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