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Nach Corona-Gipfel: Diese neuen Regeln gelten bald für Bayern - teilweise schon ab dem Wochenende

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Von: Tanja Kipke

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2G-Regel
Die 2G-Regel soll bundesweit auch auf den Handel ausgeweitet werden (ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs). © Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

Nach dem Corona-Gipfel mit den Länder-Chefs stehen Regelverschärfungen an. Mit einigen neuen Maßnahmen müssen auch die Bayern künftig rechnen.

München - Auf dem Corona-Gipfel am Donnerstag (2. Dezember) wurden neue Corona-Maßnahmen beschlossen. Markus Söder erklärte nach den Beratungen in einem Pressestatement, was das für den Freistaat bedeutet und auf welche Regeln sich die Bayern einstellen müssen. Endgültig beschließen werde man alles in der Kabinettssitzung am Freitag (3. Dezember). Söder kündigte aber bereits an, dass eine neue Maßnahme bereits für das Wochenende gelten soll. Alle Regelveränderungen im Überblick.

Nach Corona-Gipfel mit Bund und Länder: Söder verkündet kommende Regeländerungen für den Freistaat

Vor allem Ungeimpfte werden die neuen Verschärfungen treffen. Zukünftig soll auch im Einzelhandel die 2G-Regel gelten. Nur noch Geimpfte und Genesene dürften demnach bestimmte Läden betreten. Ausgenommen hierbei seien Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Supermärkte. Was genau „alltäglicher Bedarf“ bedeutet, müsse noch nachgearbeitet werden, so Söder.

Die Ausweitung der 2G-Regel ist nicht die einzige Änderung, die auf den Freistaat zukommt. Mit Bund und Ländern habe man sich zudem auf Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte geeinigt. Nicht-Immunisierte dürfen sich demnach nur noch mit maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Auch wenn sie sich mit einem Geimpften treffen, gilt diese Begrenzung. 

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Video: Söder: Geisterspiele in Bayern ab dem Wochenende

Söder geht Sonderweg in Bayern: Geisterspiele bereits ab dem Wochenende

Beim Fußball gab es zum Bedauern Söders keine endgültige deutschlandweite Entscheidung. Bayern werde jedoch dabei bleiben und Geisterspiele umsetzen, erklärte der Ministerpräsident am Donnerstag nach dem Gipfel. Die neue Regelung zu Geisterspielen solle direkt am Wochenende greifen. „Sonst sind es ja nur noch ein paar Spiele“, erklärt Söder. Man müsse ein klares Signal senden.

Eine überraschende Änderung soll auch im Hinblick der Personengrenze von privaten Veranstaltungen kommen. Bei privaten Feiern, wie Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, dürfen nur noch maximal 50 Personen zusammenkommen. Söder empfiehlt allerdings, generell auf große Zusammenkünfte zu verzichten. Im Kabinett am morgigen Freitag werde man die Regeln endgültig festlegen und auch nochmal über die Regeln in Kitas und Schulen sprechen.

Zudem soll bundesweit ein Verkaufsverbot sowie ein Verbot des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum für Silvester gelten. Auch gilt an Neujahr der Ankündigung nach ein Versammlungsverbot. (tkip)

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