Sitzung am Dienstag

Söder-Kabinett beschließt Corona-Neuerungen: Anpassung bei 3G-Regel - Weitere Gastro-Erleichterung fix

Markus Söder und Hubert Aiwanger bei einer Kabinettssitzung. (Symbolbild)
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Markus Söder und Hubert Aiwanger bei einer Kabinettssitzung. (Symbolbild)

In Bayern werden die Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie immer lockerer. Erneut verkündete das Söder-Kabinett Änderungen.

Update vom 12. Oktober, 13.34 Uhr: In sämtlichen Bereichen in Bayern, in denen die 3G-Regel gilt, müssen sich von Dienstag (19. Oktober) an neben Besuchern auch alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt an die Regel halten. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die Kontakt zu Kunden und Besuchern haben, müssen also geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sein, oder sie müssen regelmäßig einen negativen Test vorweisen.

Je nach Bereich muss das ein PCR-Test sein, oder es reicht ein Schnelltest. Den Testnachweis müssen die betreffenden Mitarbeiter an mindestens zwei Tagen pro Woche vorlegen.

Update vom 12. Oktober, 13.17 Uhr: Staatskanzleichef Herrmann (CSU) verkündete bereits eine Neuerung der Corona-Regeln: In Bayern entfällt von diesem Freitag (15. Oktober) an auf breiter Front die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Insbesondere in der Gastronomie und bei kulturellen Veranstaltungen müssen Kunden und Besucher also dann wegen Corona keine persönlichen Daten mehr angeben. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen.

Corona: Weitere Gastro-Lockerung in Bayern verkündet

Kontaktdaten müssen demnach nur noch in Schwerpunktbereichen „mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)“ erfasst werden. Dazu zählen laut Kabinettsbeschluss alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle „und vergleichbare Freizeiteinrichtungen“ sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik. Auch bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte noch erfasst werden.

Erstmeldung vom 12. Oktober 2021

München - In den vergangenen Wochen erleichterte die Bayerische Regierung rund um CSU-Chef Söder die Corona-Regeln immer weiter. Die Maskenpflicht an Schulen fiel, Clubs und Diskotheken konnten wieder öffnen. Bei Anwendung der 2G- (Geimpft oder Genesen) oder der sogenannten 3G-Plus-Regel (Geimpft, Genesen oder PCR-getestet) dürfen Veranstaltungen wieder voll ausgelastet werden - ganz ohne Maske und Abstand. Über weitere Entwicklungen und die aktuelle Lage informiert die Regierung am heutigen Dienstag, 12. Oktober, im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Corona: Bayerische Regierung um Söder berät zu aktuellen Pandemie-Entwicklungen

Ab 13 Uhr treten Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vor die Presse, um aus die Beratungen zu berichten. Eine Neuerung ist bereits jetzt klar: Erstmals gilt bei der Kabinettssitzung die 3G-Plus-Regel. Das bedeutet, dass ungeimpfte Teilnehmer einen negativen PCR-Test vorweisen müssen, um an den Beratungen teilnehmen zu können. Wir berichten rund um die Pressekonferenz über alle Entwicklungen aus München.

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