Statistik des Gesundheitsreferats

Corona-Hotspots in München: Diese Stadtteile weisen die höchsten Infektionszahlen auf

Wolken und ein kleines Stück blauer Himmel sind über den Türmen der Altstadt von München mit der Frauenkirche zu sehen, während im Vordergrund eine Trambahn über die Maximiliansbrücke in die Maximilianstraße fährt.
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In einigen Stadtteilen erkrankten mehr Menschen an Corona als in anderen. (Symbolbild)

Die Corona-Zahlen in München steigen. Nicht in jedem Stadtteil ist das Risiko jedoch gleich hoch, sich mit dem Virus zu infizieren. Das sagt die Statistik.

München - Die deutschlandweite Inzidenz liegt am heutigen Samstag erstmals wieder über 50. Auch 20 Kreise in Bayern verzeichnen eine Inzidenz über dem entscheidenden 50er-Grenzwert. München liegt aktuell nur knapp darunter mit 48,5 - bald könnten also auch in der Landeshauptstadt strengere Regeln kommen. In den einzelnen Stadtteilen unterscheidet sich die Zahl der Neuinfektionen zum Teil enorm, wie aus einem Bericht aus dem Rathaus hervorgeht.

Corona-Hotspots in München: In diesen Stadtteilen ist das Risiko zu erkranken höher

Immer öfter wird davon berichtet, dass Personen aus dicht besiedelten und häufig auch ärmeren Wohngegeneden ein höheres Risiko haben, an Corona zu erkranken. Um mehr über die Corona-Zahlen in den einzelnen Stadtteilen zu erfahren, stellte die FDP Bayern bereits Anfang Mai einen Antrag an die Stadt München. Erst vor einigen Tagen erhielt die Partei darauf eine Antwort.

Laut der nun veröffentlichten Statistik des Gesundheitsreferats der Stadt haben sich in der Maxvorstadt die wenigsten Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Nur 2,5 Prozent der Bevölkerung, also 2449 Fälle. Auch in Schwabing-West, Bogenhausen und Sendling waren die Zahlen gering. Die Stadtteile im Zentrum der Stadt weisen vergleichsweise niedrigere Zahlen auf.

Die meisten Infektionen hat der Stadtteil Aubing-Langwied-Lochhausen zu verzeichnen. 4,5 Prozent der Bewohner haben sich hier angesteckt (4467 Fälle). Kurz danach folgen die Stadtteile Allach-Untermenzing und Feldmoching-Hasenbergl, die ähnliche Infektionszahlen vorweisen. Danach folgen die Stadtteile Schwanthalerhöhe und Ramersdorf-Perlach.

Unterschiede der Stadtteile sind im Gegensatz zu anderen Städten gering

Die Unterschiede unter den Stadtteilen seien laut Gesundheitsreferat erwartbar gewesen. Allerdings sind die Unterschiede „eher gering und fallen deutlich niedriger aus als teilweise aus anderen Städten berichtet wird“. Man muss hierbei allerdings berücksichtigen, dass die Auswertung der Stadt lediglich mit den Corona-Zahlen bis 31. März 2021 erfolgten. (tkip)

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