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Corona-Lage in München „nicht mehr zu bewältigen“ - Stadt ruft Bundeswehr zur Hilfe

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Von: Lucas Sauter-Orengo

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Die Corona-Zahlen steigen dramatisch an - besonders in Bayern. In der Landeshauptstadt München soll nun sogar die Bundeswehr helfen.

München - Die Corona-Lage spitzt sich immer weiter zu. In Bayern sprang die Krankenhaus-Ampel am Montagnachmittag, den 8. November, auf „rot“ - was die - nach aktuellen Regelungen - strengste Regel-Auslegung zur Folge hat. In München wird derzeit zwar die bayernweit geringste Corona-Inzidenz gemeldet, dies entspreche jedoch nicht der Realität. Um der undurchsichtigen und hochsensiblen Lage Herr zu werden, greift die Stadt jetzt zu drastischen Mitteln.

Corona in Bayern: Drastischer Schritt! Bundeswehr soll jetzt der Stadt helfen

Derzeit gebe es einen Verzug bei der Eingabe der Daten, erklärte das städtische Gesundheitsreferat am Montag auf Nachfrage. Daher sei die „vom RKI gemeldete Inzidenz tatsächlich zu niedrig“. Da das Meldeaufkommen „nicht mehr mit den städtischen Kräften zu bewältigen ist“ bekommt die Stadt nun Hilfe durch Kräfte der Bundeswehr. Daher rechne man damit, „in absehbarer Zeit wieder auf dem tagesaktuellen Bearbeitungsstand zu sein“.

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Corona: Inzidenz in München am niedrigsten? Stadt geht drastischen Schritt

München war laut den offiziellen RKI-Zahlen am Montag mit einer Inzidenz von 98,2 die einzige unter den kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern mit einem Wert unter 100. Wie stark die Inzidenz unterschätzt wird, kann die Stadt aktuell nicht sagen, sie verweist allerdings auf nachträglich aktualisierte Zahlen des RKI für die vergangenen Tage. Dabei zeigen sich deutliche Abweichungen: Die aktualisierte Inzidenz inklusive Nachmeldungen beträgt für den 3. November beispielsweise 212,7, am Tag selbst hatte das RKI allerdings nur 124,3 gemeldet. (lso mit dpa)

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