Lob für reibungslosen Ablauf

Party-Beschilderung im Münchner Impfzentrum wirft Fragen auf - selbst Stadtrat wundert sich

Im Münchner Impfzentrum sorgen Festzelt-Beschilderungen für Verwunderung.
+
Im Münchner Impfzentrum sorgen Festzelt-Beschilderungen für Verwunderung.

Ein Münchner Stadtrat entdeckt im Impfzentrum Beschilderungen eines Volksfestes. Der Hinweis Gläser im Festzelt zu lassen, verwundert in Lockdown-Zeiten.

München - Der Grünen-Stadtrat Florian Roth hat allen Grund zur Freude. Wie er auf Twitter postete bekam seine knapp 86-Jähre Mutter nun die zweite Dosis der Corona-Impfung im Münchner Impfzentrum verabreicht. Erleichtert zeigt er sich der Fraktionsvorsitzende darüber auf seinem Social-Media-Kanal.

München: 85-jährige Mutter von Grünen-Stadtrat Roth gegen Corona geimpft

Doch neben aller Freude um die abgeschlossene Corona-Impfung, lies ihn ein Aushang im Münchner Impfzentrum stutzig werden. Dort hing nämlich an einer Fensterscheibe ein Schild von einem österreichischen Volksfest. Nicht gerade passend in der aktuellen Lockdown-Zeit. Auf der Beschilderung wird darauf aufmerksam gemacht, dass es behördlich untersagt ist, „Gläser mit in den Feierbereich“ zu nehmen.

Party-Beschilderungen im Münchner Impfzentrum wirft Frage auf - „Gläser sollen im Festzelt bleiben“

Wo im Münchner Impfzentrum ein solcher Feierbereich sein soll und wieso genau hier in Corona*-Zeiten Beschilderungen der „Wiener Wiesn“ aushängen. Darauf bekam der Stadtrat unter seinem Tweet noch keine Erklärung. Doch trotz aller Verwirrung über das unpassende Schild im Impfzentrum während der Pandemie*, gab es auch Lob für den ansonsten scheinbar reibungslosen Ablauf. Florian Roth schreibt öffentlich: „Termin im Münchner Impfzentrum war um 10:00 Uhr und um 10:08 Uhr hatte sie die Nadel im Oberarm.“ *Merkur.de und tz.de sind Angebote von IPPENMEDIA

Wann wer bei der Corona-Impfung an der Reihe ist? Dafür gibt es einen groben Impf-Plan mit zentralen Faktoren.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare