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Corona-News: Inzidenz in München steigt - andere bayerische Stadt ist Deutschlands Super-Hotspot

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Corona in München: Die Inzidenz wächst langsam, ist aber noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Das ist in einigen Regionen Bayerns anders

Corona-Update: In München liegt die Inzidenz noch deutlich unter dem Bundesschnitt, wächst aber an. In einigen Regionen Bayerns entwickeln sich Hotspots mit Werten über 200. Die gute Nachricht: Die Krankenhausampel leuchtet weiter grün.

München - Die bayerische Sieben-Tage-Inzidenz liegt zum Wochenbeginn deutlich über dem Bundesschnitt: Der Freistaat kommt auf eine Zahl von 86,4. Deutschlandweit liegt die Inzidenz bei 81,9, wie das RKI bekannt gibt. In Bayern haben zwei Landkreise sogar eine Inzidenz über 200 - der größte Corona-Hotspot Deutschlands liegt damit in Bayern. In München ist die Inzidenz niedriger - aber sie steigt ebenfalls an.

Corona in Bayern: Sieben Tage Inzidenz überm Bundesschnitt - Eine Stadt ist Deutschlands Hotspot

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland hat die Stadt Rosenheim. 157 Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen aus der Stadt gemeldet, die bereits lange den zweifelhaften Ruf als Corona-Sorgenkind hat. Auf 246,9 beziffert das RKI die derzeitige Inzidenz in der oberbayerischen Stadt. Zum Vergleich: Platz zwei hat laut RKI „nur“ eine Inzidenz von 221,4. Auf dem deutschlandweit fünften Platz liegt ebenfalls ein bayerischer Ort: der Landkreis Berchtesgadener Land hat eine Inzidenz von 211,6 - mit 225 neuen Fällen innerhalb einer Woche. Eine mögliche Erklärung für die astronomisch hohen Zahlen sind Reiserückkehrer, die die Inzidenz in die Höhe treiben.

München: Inzidenz steigt an - liegt aber noch recht niedrig

In München liegt die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich niedriger: Bei 64,4 lag sie am Montag-Vormittag laut dem RKI. Gemeldet wurden 959 Fälle in sieben Tagen - das bedeutet in der Millionenstadt eine vergleichsweise niedrige Inzidenz. Aber der Trend geht nach oben: Zuletzt vermeldete die Stadt am Freitag eine Inzidenz von 58,3. Damit gelten in München einige Regelungen, solange die Inzidenz weiterhin stabil über dem Wert von 35 liegt. Mit drastischeren Einschnitten ist nicht zu rechnen, solange die Krankenhaus-Ampel nicht auf rot schaltet. Das ist der Fall, wenn in Bayern 600 Patienten mit Corona auf einer Intensivstation liegen.

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Corona in München: Krankenhaus-Ampel leuchtet grün - weitere Beschränkungen nicht in Sicht

Derzeit leuchtet die Ampel knallgrün. Gelb wird sie erst, wenn binnen einer Woche 1200 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Die Zahl liegt aktuell bei 299, also weit entfernt von der nächsten Stufe. Bei der roten Warnstufe (600 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt) will die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen festlegen. So sind beispielsweise eine neuerliche FFP2-Maskenpflicht, schärfere Kontaktbeschränkungen oder eine PCR-Testpflicht geplant. Vor wenigen Tagen hat Ministerpräsident Markus Söder die Hospitalisierungsrate zum Maßstab für weitere Maßnahmen gemacht. (dst)

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