News-Ticker für die Landeshauptstadt

Holetschek zieht nach: Nach Ende der Impfpriorisierung bald auch Schüler an der Reihe

Die Corona-Impfpriorisierung in Bayern fällt noch diese Woche. Doch nicht nur damit prescht der Freistaat vor. Alle News hier im Ticker.

  • Long-Covid-Folgen sollen ab sofort in einer Münchner Spezial-Ambulanz behandelt werden (Update vom 17. Mai, 15.10 Uhr).
  • Die Impfpriorisierung in Bayern fällt bereits am Donnerstag, 20. Mai. (Siehe Update vom 17. Mai, 18.41 Uhr)
  • Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert.

+++ An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung. Über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie in München und Bayern halten wir Sie in unserem neuen News-Ticker auf dem Laufenden. +++

Update vom 18. Mai, 7.20 Uhr: Nachdem an einem Gymnasium in Planegg (Landkreis München) bereits in einem Pilotprojekt die Vorbereitungen dafür getroffen werden, bald auch Schüler zu impfen, hat sich Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nun zu den allgemeinen Vorbereitungen der Staatsregierung die Kinder-Impfungen betreffend geäußert.

In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen kündigte er den Plan an, bis zum Ende der Sommerferien allen Schülern ab zwölf Jahren eine Corona-Impfung anzubieten und den Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr zu sichern. In Bayern gibt es rund 835 000 Schüler zwischen 12 und 18 Jahren. „Sofern der Impfstoff zugelassen wird, gehe ich davon aus, dass jede Schülerin und sogar jeder Schüler ab zwölf Jahren bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot bekommt“, sagte der Minister der Zeitung.

Corona in München: Holetschek kündigt Impfangebot für Schüler an

Holetschek sagte, derzeit werde ein Konzept erarbeitet, wie die Impfungen für Schüler logistisch organisiert werden könnten. „Wir wollen die Impfzentren einbinden und prüfen, ob auch an den Schulen selbst geimpft werden kann.“ Auch die Haus-, Kinder- und Jugendärzte sollten eingebunden sein. Der Gesundheitsminister forderte vom Bund zusätzliche Impfdosen über die jetzigen Kontingente, die bei Biontech derzeit ab 16 Jahren zugelassen sind. „Der Impfstoff für Schüler muss komplett vom Bund zur Verfügung gestellt werden - so ist es vereinbart“, sagte Holetschek. Aber: „Es ist wichtig, dass er nicht anderswo fehlt.“ Die Impfung für Kinder und Jugendliche soll - wie auch bei Erwachsenen - ein freiwilliges Angebot sein.

Update vom 17. Mai, 18.33 Uhr: Bayerns Hausärzte dürfen Patienten von diesem Donnerstag (20. Mai) an unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen. Diesen Termin nannte am Montag Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte das Ende der Priorisierung am vergangenen Mittwoch für diese Woche angekündigt, dabei aber zunächst noch keinen konkreten Termin genannt.

Corona in Bayern: Söder-Regierung prescht vor - Impfreihenfolge fällt noch diese Woche

Bayern geht damit schneller voran als andere Länder. Bundesweit soll bei den Corona-Impfungen in Deutschland ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin nach einem entsprechenden Beschluss der Ressortchefs von Bund und Ländern mitteilte.

Update vom 17. Mai, 15.10 Uhr: Gut ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie wird immer deutlicher: An Spätfolgen leiden auch immer mehr Kinder und Jugendliche - auch wenn die Infektion in aller Regel mild oder sogar symptomfrei verläuft. Nun entsteht in München Bayerns erste Spezial-Ambulanz für von „Long-Covid“ betroffene Kinder und Jugendliche. Das Projekt der Kinderkliniken von Technischer Universität München (TUM) und Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) markiere den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit für Kinder mit seltenen Erkrankungen, teilten die Kliniken am Montag mit.

Symptome wie chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite könnten Monate nach der Corona-Infektion auftreten, hieß es. Mögliche Langzeitfolgen seien auch Entzündungen am Herzen und in Blutgefäßen sowie Autoimmunerkrankungen, die jedes Organ betreffen können.

„Long-Covid“-Erkrankungen: Hohe Erwartungen an Münchner Spezial-Ambulanz

Auch das könne im Einzelfall Kinder betreffen, sagte Christoph Klein, Direktor der Kinderklinik im Haunerschen Kinderspital und Koordinator der Allianz „Munich Change“. „Das macht uns Sorge. Deshalb ist es wichtig, das Krankheitsbild bei Kindern besser zu verstehen.“ Mehrere Dutzend Kinder mit akuter Covid-Erkrankung oder Spätfolgen seien am Kinderspital bisher behandelt worden.

Johannes Hübner, Leiter der Pädiatrischen Infektiologie im Haunerschen Kinderspital

Die Fälle könnten möglicherweise zunehmen, sagte Johannes Hübner, Leiter der Pädiatrischen Infektiologie im Haunerschen Kinderspital. „Es gibt einen dringlichen Handlungsbedarf, einerseits für die betroffenen Patienten eine kompetente interdisziplinäre Betreuung zu schaffen, andererseits die vielfältigen Dimensionen dieser neuen Erkrankung zu studieren.“ Beteiligt ist auch das Zentrum für Chronische Fatigue der TUM in der Kinderklinik Schwabing. Die Care-for-Rare Foundation unterstützt die Initiative.

Update vom 17. Mai, 11.34 Uhr: Es ist der Polizei offenbar wirklich ein Anliegen. Auch in ihrem heutigen Pressebericht hat sie sich nochmals der Maskenpflicht in der Münchner Fußgängerzone gewidmet: „Am Nachmittag des 16.05.2021 stellten Beamte fest, dass sich viele Personen, die sich in der stark besuchten Fußgängerzone im Bereich der Kaufinger- und Neuhauser Straße aufhielten, nicht an die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung hielten.“

Die Konsequenz: Wiederholt führte die Polizei Lautsprecherdurchsagen durch, um auf die aktuell geltenden Bestimmungen hinzuweisen. Am Sonntag hatten die Beamten auch via Twitter an die Maskenpflicht erinnert (siehe Update vom 16. Mai, 16.38 Uhr).

Update vom 17. Mai, 9.47 Uhr: Bei der RTL-Show „Das Supertalent“ gelang ihm einst der Durchbruch. Derzeit ist Dave Kaufmann in einem Corona-Testzentrum in München angestellt. Jetzt berichtet der 52-Jährige von seinen Erfahrungen.

Corona: Inzidenz in München leicht gestiegen - wichtiger Grenzwert bleibt weiter unerreicht

Update vom 17. Mai, 7.09 Uhr: In der Stadt München liegt die Inzidenz am Montag bei 54,3. Am Sonntag waren es 53,5. Somit íst die Inzidenz erstmal wieder leicht angestiegen. Es wurden 85 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, jedoch kein Todesfall. Die Landeshauptstadt bleibt damit weiter über der 50er-Marke. Würde diese mehrere Tage am Stück unterschritten, winken erneute Lockerungen der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Der Landkreis München hatte die 50er-Marke am Freitag bereits unterschritten, liegt aber mittlerweile wieder bei 59,3. In Oberbayern gibt es derzeit nur zwei Landkreise, die die 50er-Marke unterschreiten: Landsberg am Lech mit 44,1 und Freising mit 43,9.

Corona in München: Polizei mit eindringlicher Bitte - „Werden daher verstärkt kontrollieren“

Update vom 16. Mai, 16.38 Uhr: Die Corona-Zahlen in München sind weiter auf einem guten Weg, das Leben in der Stadt kehrt - wenn auch langsam - wieder zurück. Die aktuelle Lage birgt jedoch auch Gefahren. So erinnert die Polizei München via Twitter an die weiterhin geltende Maskenpflicht in der Fußgängerzone: „Liebe Münchner:innen, bitte denkt daran, es gilt weiterhin die Maskenpflicht in der Münchner Fußgängerzone. Wir müssen feststellen, dass die Disziplin hier nachlässt. Wir werden daher verstärkt kontrollieren und die Verstöße ahnden. Bitte haltet Euch an die Regeln.“

Die Maskenpflicht in der Innenstadt gilt weiterhin vom Stachus bis Marienplatz, über die Theatinerstraße, den Odeonsplatz, den Opernplatz, die Maximilianstraße, den Viktualienmarkt und im Tal.

Update vom 16. Mai, 11.39 Uhr: Am Wochenende kam es in München wieder zu zahlreichen Einsätzen wegen Verstößen gegen die gültigen Corona-Maßnahmen. Obwohl diese bereits gelockert wurden, gibt es vor allem in Hinblick auf die gültigen Kontaktbeschränkungen immer wieder Verfehlungen.

Bereits in der Nacht zum Samstag gegen 00:20 Uhr, informierte ein Anrufer über den Polizeinotruf 110 darüber, dass in einem Haus in der Schleißheimer Straße in Milbertshofen eine laute Party mit vielen Personen stattfinden würde. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Örtlichkeit und trafen in dem Haus in einem Gemeinschaftsraum auf 17 Personen, zehn Männer und sieben Frauen im Alter von 21 bis 27 Jahren, die dort zusammen feierten. Es wurden keine Abstände zueinander eingehalten und keine Masken getragen. Dazu stammten alle aus unterschiedlichen Haushalten. Sie wurden wegen Verstößen des Infektionsschutzgesetzes angezeigt und die Party wurde beendet.

Corona-Verstöße am Wochenende in München: Mehrere illegale Partys aufgelöst

Am Samstag gegen 19:15 Uhr meldete ein Zeuge dem Polizeinotruf 110, dass unter der Wittelsbacherbrücke eine Party mit lauter Musik und vielen Personen stattfinden würde. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und stellten sowohl im Bereich der Wittelsbacher- als auch der Reichenbachbrücke tatsächlich Feierveranstaltungen mit dutzenden Personen fest. Alle Partys wurden eingestellt und 27 Personen wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Über 50 Personen erhielten Platzverweise und eine betrunkene Minderjährige wurde ihren Eltern übergeben.

In der Nacht zum Sonntag wurde der Polizeinotruf 110 darüber informiert, dass in einer Wohnung in der Schellingstraße in der Maxvorstadt eine laute Party stattfinden würde. Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und konnten dort eine Wohnung lokalisieren, in der eine laute Party stattfand. In der Wohnung befanden sich neun Personen, sieben Männer und zwei Frauen, im Alter von 22 bis 24 Jahren. Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und die Party wurde beendet.

Update vom 16. Mai, 07.38 Uhr: In der Stadt München liegt die Inzidenz am Sonntag bei 53,5. Somit gibt es keine Veränderung zum Vortag. Es wurden 126 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet sowie ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Landeshauptstadt bleibt somit über der 50er-Marke. Würde diese mehrere Tage am Stück unterschritten, winken erneute Lockerungen der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Der Landkreis München hatte die 50-er-Marke am Freitag bereits unterschritten - für Sonntag meldete das RKI (Stand 16.5., 3.10 Uhr) nun allerdings wieder eine Inzidenz von 58,2.

Biertische und Bänke stehen im Biergarten am Chinesischen Turm hinter einer Absperrung.

Update vom 15. Mai, 21.10 Uhr: Noch im März stand es zur Debatte: Wird München eine Modellregion? Damals scheiterte die Lockerungs-Initiative an der Größe der Stadt. Und auch jetzt liegt das Projekt erst einmal auf Eis. „Im Moment haben wir das Projekt zurückgestellt“, sagte der bayerische Gesundheitsminister Holetschek der Augsburger Allgemeinen. Der Grund ist einfach. Die derzeit stark sinkenden Inzidenzzahlen „lassen jetzt ohnehin Schritt für Schritt Öffnungen zu“, so der Minister. Die Modellregionen sahen ein enges Testkonzept zur Öffnung von Handel und Kultur vor. Erste Öffnungen in diese Richtung ohne Test könnte es in München bald geben, sollte die Stadt unter eine Inzidenz von 50 fallen.

Update vom 15. Mai, 17.30 Uhr: Inzidenz von 53,5 und zwischenzeitiger Sonnenschein. Das zog am Samstag wohl viele Münchener auf die Straßen. Denn mittlerweile ist beim Einkaufen in der Innenstadt kein negativer Test mehr vorzuweisen. Solange die Stadt jedoch noch über einer Inzidenz von 50 liegt, muss ein Termin vereinbart werden. Auch der Biergarten am Chinesischen Turm war am Samstag gut gefüllt, berichtet der BR. Trifft man sich hier als Personen aus zwei Haushalten, muss jedoch ein negativer Coronatest, eine vollständige Impfung oder eine überstandene Coronainfektion nachgewiesen werden.

In München sind mittlerweile über 40% der über 16-Jährigen erstgeimpft. Auch Johnson&Johnson wird nun verimpft.

Corona in München: Neuer Impfstoff von Johnson & Johnson in München eingetroffen - er ist bereits reserviert

Beim Thema Impfungen gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Am Freitag (14.3) lag die Impfquote in München bei 40,4 % bei den Erstimpfungen und bei den Zweitimpfungen bei 12,2 %, so das Münchner Stadtportal. Hier wurden alle impffähigen Personen ab 16 Jahren berücksichtigt.

Auch der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson wird seit dieser Woche in München verimpft. Die ersten 2500 Dosen, die nach Verzögerung in dieser Woche ankamen, sind jedoch bereits reserviert: Da hier nur eine Impfung nötig ist, geht der Impfstoff zunächst überwiegend an Obdachlose. Auch der Einsatz in Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge sei denkbar. „Schon einen einzigen Termin fürs Impfen zu organisieren, ist kompliziert“, sagt Cevat Kara, Leiter der Münchner Anlaufstelle Open.med für Obdachlose der Süddeutschen Zeitung. Daher eignet sich der Impfstoff besonders gut für den Einsatz in diesen Bereichen. In Ebersberg standen die Menschen indes heute Schlange, um geimpft zu werden.

Corona in München: Trend nach unten setzt sich fort - positive Meldung aus den Kliniken

Update vom 15. Mai, 8.28 Uhr: Der Trend hält weiter an. Die Inzidenzzahlen in Bayern gehen konstant nach unten. Das RKI meldet für Samstag einen Wert von 85,8 für den Freistaat. Und auch in der Landeshauptstadt ist die entscheidende Größe, die über Lockerungen oder Schließungen bestimmt, noch einmal gefallen. Die Inzidenz liegt nun in München laut Robert-Koch-Institut bei 53,5. Sie könnte also schon am morgigen Sonntag die nächste Grenze nach unten - die 50er-Marke - durchbrechen. Was dann alles in München gilt, können Sie hier nachlesen.

Und eine weitere positive Meldung kommt von den Kliniken. Inzwischen sind in Bayern vier von fünf Krankenhausmitarbeitern geimpft. Das gab das Gesundheitsministerium in München bekannt. Damit wurden insgesamt 156.000 Erstimpfungen und 112.000 Zweitimpfungen verabreicht. Die restlichen Mitarbeiter haben sich in Impfzentren immunisieren lassen. „Ich rufe auch die noch nicht geimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den bayerischen Kliniken auf, das Impfangebot zu nutzen“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Er kündigte an, dass nun auch die Patienten der Krankenhäuser bald einen Impftermin erhalten sollen.

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in München kurz vor nächster Grenze

Erstmeldung vom 14. Mai: München - Der 7-Tage-Inzidenzwert in der bayerischen Landeshauptstadt bewegt sich im Moment nur in eine Richtung - nach unten. Und weil sich die Infektionszahlen in München so gut entwickeln, steht man schon kurz vor dem nächsten Schwellenwert. Denn mit einer Inzidenz von 58,8 neuen Fällen auf 100.000 Einwohner (Stand: 14. Mai, RKI) winkt schon die nächste Lockerungsgrenze. Diese hat der Landkreis schon unterschritten. Hier liegt die Inzidenz am Freitag bei 48,5.

Corona in München: Schon bald zahlreiche Lockerungen möglich

Sollte also der Trend in München weiter anhalten und die Inzidenz unter 50 rutschen, fallen viele Beschränkungen weg. Zunächst muss der Wert jedoch mindestens fünf Tage gehalten werden. Dann erfolgt eine zweitägige Übergangszeit bis die Lockerungen in Kraft treten. Sind diese Hürden dann gemeistert, heißt es beispielsweise wieder raus auf den Fußballplatz und gemeinsam kicken.

Denn unter einer Inzidenz von 50 ist kontaktfreier Sport im Freien mit maximal zehn Personen (oder 20 Kindern) wieder möglich. Jedoch braucht es immer noch einen aktuellen, negativen Corona-Test. Beim Indoor-Sport ändert sich nichts. Dieser ist weiterhin nur nach Erlaubnis des Gesundheitsministeriums gestattet. Nur die Fitnessstudios stellen hier einen Sonderfall dar. Auch die Ausgangssperre fällt natürlich weg und die Kontaktbeschränkung bleibt auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt.

Eine große Erleichterung dürfte allerdings der Wegfall der Terminbuchungspflicht in vielen Bereichen sein. Beispielsweise muss man sich dann nicht mehr beim Shoppen in der Münchner Innenstadt vorher anmelden. Auch bei Haar- und Fußpflege sowie bei körpernahen Dienstleistungen, bei Besuchen in Zoos, Gedenkstätten und Museen braucht es keinen vorherigen Termin mehr. Bei Theatern, Kinos, Konzert- und Opernhäusern entfällt die Pflicht zur Vorlage eines negativen Corona-Tests. Ebenso beim Besuch der Außengastronomie.

Genesene Corona-Patienten werden mit Geimpften gleichgesetzt (Video)

Corona: In Bayern entfällt die Testpflicht für Genesene und Geimpfte in Altenheimen

Und es geht gleich weiter mit den guten Nachrichten. Am Freitag (14. Mai) erklärte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), dass die Testpflicht für Geimpfte und Genesene in Alten- und Pflegeheimen wegfällt. „Das ist für Bewohner, Angehörige und Personal ein weiterer Schritt zu einer Normalisierung des Lebens in den Einrichtungen“, so der Minister.

Als geimpft zählt man, wenn die Zweitimpfung mindestens 15 Tage zurückliegt. Diese muss man mit einem Nachweis belegen. Ein Genesener muss als Beweis einen positiven PCR-Test vorlegen, der älter als 28 Tage sein muss, aber nicht älter als sechs Monate sein darf. Sollte die Infektion schon länger als sechs Monate zurückliegen, dann hilft schon eine singuläre Impfung, um als geimpft zu gelten. Beides muss ebenfalls mit Vorlage des positiven PCR-Tests sowie des Impfnachweises belegt werden.

Corona: Tourismusbetriebe fordern eine Öffnung unabhängig von der Inzidenz

Unmut macht sich derweil unter den Tourismusbetrieben breit. Man freue sich über die Öffnungsmöglichkeiten ab dem 21. Mai. Die Öffnung solle aber unabhängig von der Inzidenz erfolgen, forderte Armin Hollweck vom Hotel- und Gaststättenverband im Oberallgäu. Vor allem Geimpfte, Genesene und Getestete sollten die touristischen Angebote auch bei einer Inzidenz von über 100 nutzen dürfen.

So sieht es auch FDP-Landtagsfraktionsvorsitzender Martin Hagen. „Geimpfte, Genesene und Getestete müssen auch in Bayern überall Urlaub machen dürfen!“ Eine Öffnung nur bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 bedeute für viele bayerische Urlaubsgebiete über die Pfingstferien das Aus. Gleichzeitig werde die Quarantänepflicht für geimpfte, genesene und negativ getestete Reiserückkehrer aus Ländern mit einer Inzidenz bis 200 aufgehoben. Dies sei eine Diskriminierung des einheimischen Gastgewerbes, so der FDP-Politiker. (tel)

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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