Alle über 60 können mitmachen

„Kampagne erhält weiteren Schub“: Stadt München klärt über Sonder-Aktion mit Astrazeneca auf

Coronavirus - Impfbeginn Baden-Württemberg
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6.000 übrige Astrazeneca-Dosen sollen bei einer Sonderaktion in München verimpft werden.

Über 60-Jährige können sich in München für eine Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin registrieren. Die Stadt hat über eine Sonderaktion informiert.

München - Die Landeshauptstadt München wird im Rahmen einer Sonderaktion 6000 Münchnern eine Impfung mit Astrazeneca im Isar-Klinikum anbieten. Die Kampagne „Impfen 60+“ soll vom 24. April bis zum 1. Mai laufen. „Einzige Voraussetzungen sind, dass man 60 Jahre oder älter ist, im bayerischen Registrierungsportal BayIMCO registriert ist und sich ab Freitag, 23. April, zusätzlich in einem Buchungsportal anmeldet“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Corona in München: „Impfen 60+“ - Stadt klärt über Sonderaktion mit Astrazeneca auf

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek erklärte diesbezüglich: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Sonderaktion ein zusätzliches Impfangebot machen können. Die Impfkampagne erhält dadurch einen weiteren Schub.“ Laut Angaben der Stadt werden in München inzwischen pro Tag bis zu 12.000 Menschen geimpft - je nachdem, wie viel Impfstoff tagesaktuell zur Verfügung steht.

Die Anmeldung zur Impfung ist nach voriger Registrierung (BayIMCO) ausschließlich ab Freitag, 23.4., online möglich. „Von einem vorherigen Anmeldungsversuch ist bitte Abstand zu nehmen“, heißt es vonseiten der Stadt. Impfwillige erhalten nach ihrer Registrierung einen Anamnese- und einen Aufklärungsbogen per E-Mail zugesandt.

München: Über 60-Jährige können sich für Corona-Impfung mit Astrazeneca registrieren

„Beide Formulare sind zwingend vorher auszufüllen und bereits vollständig ausgefüllt zusammen mit den anderen notwendigen Unterlagen zur Impfung mitzubringen“, ist der Pressemitteilung zu entnehmen. Personen ohne Termin und ohne vorab ausgefüllte Unterlagen werden nicht zur Impfung zugelassen.

Und woher kommen die Vakzine? Die für die Aktion verwendeten 6000 Astrazeneca-Dosen konnten im Impfzentrum Riem nicht mehr verimpft werden, nachdem die Erstimpfungen mit dem Vakzin in den Impfzentren auf Wunsch des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege beendet wurden.

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