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Wieder FFP2-Pflicht in Münchens Nahverkehr: MVG stellt klar, wie zügig neue Regel in Kraft tritt

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Von: Patrick Huljina

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Zwei Frauen mit FFP2-Masken steigen in einer Münchner U-Bahnstation in die Bahn.
In Münchner U-Bahnen gilt ab Sonntag (7. November) wieder eine FFP2-Maskenpflicht. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

Aufgrund der angespannten Corona-Lage in Bayern und München kehrt nun eine Regel zurück. Im ÖPNV gilt ab Sonntag (7. November) wieder eine FFP2-Maskenpflicht.

München - Die Corona-Lage spannt sich weiter an: in Deutschland, Bayern und auch in München*. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag (5. November) mit 37.120 Neuinfektionen den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie*. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 169,9 – höher als zu jedem Zeitpunkt der dritten Welle im Frühjahr.

Auch in Bayern steigen die Corona-Zahlen derzeit stark an. Zwei Landkreise in Oberbayern haben ihre Regeln bereits massiv verschärft*. Und auch in München wird es bereits an diesem Wochenende zu Änderungen kommen.

Corona-Änderung in München: FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV kehrt zurück

„Für eine Fahrt in U-Bahn*, Tram und Bus in München ist ab Sonntag, 7. November, wieder das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht“, teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in einer Pressemitteilung mit. „Eine medizinische Maske oder sogenannte ‚OP-Maske‘ ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ausreichend.“ Gleiches gilt für den gesamten öffentlichen Nahverkehr, also unter anderem auch für S-Bahnen*, wie auf der Homepage des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) zu lesen ist.

„Die FFP2-Maskenpflicht besteht in allen Fahrzeugen und in allen Bahnhöfen, nicht jedoch an Haltestellen in Freien. Bei der U-Bahn gilt die Maskenpflicht bereits beim Betreten des Bauwerks und nicht erst im Zug oder am Bahnsteig“, erklärte die MVG weiter. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. „Nicht ausreichend sind neben sogenannten ‚OP-Masken‘ außerdem Stoffmasken, Tücher, Schals sowie andere Alltagsmasken und Plastik-Visiere“, hieß es weiter.

Corona-Verschärfung in München: Krankenhausampel auf Gelb

Grund für die Verschärfung der Maskenpflicht ist laut MVG die aktuelle Corona-Lage* in Bayern – insbesondere das Erreichen der „neuen gelben Stufe der landesweiten Krankenhausampel mit mehr als 1.200 Covid-Patienten in Krankenhäusern bzw. mehr als 450 mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten in Bayern.“

Die MVG wies zudem darauf hin, dass die übrigen Corona*-Hygieneregeln unverändert gelten. Beim Ein- und Aussteigen aus den Fahrzeugen sollen alle Türen genutzt werden, um Gedränge zu vermeiden und zu einer besseren Verteilung aller Fahrgäste beizutragen. „Außerdem sollten – wo möglich – Klappfenster geöffnet bleiben, um eine gute Durchlüftung zu gewährleisten“, schreibt die MVG weiter. (ph) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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