News-Ticker

Corona-Inzidenz in München sinkt wieder - doch anderer Hotspot in Bayern macht Sorgen

In München sinken die Corona-Zahlen kontinuierlich. Weitere Lockerungen stehen jetzt an. Alle News hier im Ticker.

  • In München liegt die 7-Tage-Inzidenz weiterhin unter 35. Daher sind weitere Lockerungen möglich. (Siehe Update vom 2. Juni, 6.16 Uhr)
  • Dieser News-Ticker wird fortlaufend aktualisiert.
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Update vom 3. Juni, 09.21 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 28,0 ist somit im Vergleich zum Vortag wieder gesunken. Andere Hotspots in Bayern machen Sorge. Im schwäbischen Landkreis Günzburg liegt die Inzidenz bei knapp unter 100, genauer: bei 98,4. Allerdings liegt auch in Günzburg eine deutliche Entwicklung nach unten vor.

Update vom 2. Juni, 20.06 Uhr: Corona-Tests sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Alltags geworden. In Regionen mit einer Inzidenz über 50 gelten sie wie eine Art Eintrittskarte. Mit einem negativen Test kann man wieder die Außengastronomie genießen, Kultureinrichtungen besuchen oder im Fitnessstudio trainieren. Bei einer Inzidenz unter 50 entfällt diese Testpflicht - wie aktuell in München.

Doch welcher Test wann und wie lange gültig ist, kann bei dem ein oder anderen immer noch für Verwirrung sorgen. PCR-Tests hatten beispielsweise eine Gültigkeit von 48 Stunden, doch: Mit einer Änderung des Gesetzes am 12. Mai wurde der PCR-Test den Schnelltests gleich gesetzt. Sie haben seitdem also auch nur eine Gültigkeit von 24 Stunden.* Eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums begründet den Schritt damit, dass man sich an bundesrechtliche Vorgaben angeglichen hat, berichtet der BR. Das wissen allerdings bisher die wenigsten. Auch auf den Seiten der Restaurants selbst sind oft noch falsche Informationen zu lesen, wie Merkur.de berichtet.

Corona in München: Alarmbereitschaft wegen Europameisterschaft - Polizei in Sorge

Update vom 2. Juni, 10.56 Uhr: In vielen deutschen Städten, darunter auch München, kam es am vergangenen Wochen zu vermehrten Einsätzen der Polizei. Der Grund: Feiernde Gruppen, die die noch immer geltenden Corona-Regeln nicht immer respektierten. Auch Gewalt gegen Polizei-Beamte, die Partys teilweise auflösen musste, wurde vermehrt zum Problem. Der stv. Bundes- und Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern, Thorsten Grimm, hat jetzt klare Forderungen für die anstehende Fußball-Europameisterschaft gestellt.

„Wir benötigen hier dringend abgestimmte Einsatzkonzepte, denn es gilt nicht nur den Bereich rund um die Allianz Arena zu schützen, sondern auch die Innenstädte. Alle beteiligten Institutionen sind gefordert, dass die Fußball-EM nicht zum nächsten Superspreader-Event wird“ so Grimm mit einer abschließenden Warnung. Das erste Spiel in München findet am 15. Juni statt. Deutschland trifft dann auf Frankreich. Ob in München dann Zuschauer in der Allianz Arena zugelassen sind, ist noch nicht entschieden. Die Stadt betonte, dass man sich bis zum Schluss die pandemische Lage anschauen werde, um dann eine ausgereifte Entscheidung treffen zu können.

Inzidenz in München weiter niedrig: Große Corona-Lockerung gilt ab heute

Update vom 2. Juni, 6.16 Uhr: In München liegt die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 28,7 und somit leicht höher als am Dienstag (28,3). Dennoch bleibt sie auf einem niedrigen Niveau und liegt auch weiterhin unter dem Grenzwert von 35, der weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen ermöglicht. Nachdem der Wert bereits gestern zum fünften Mal in Folge unter 35 lag, gelten bereits heute neue Kontaktregeln. Nun sind wieder Treffen von bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten erlaubt. Geimpfte und Kinder unter 14 werden nach wie vor nicht dazu gezählt.

Update vom 1. Juni, 19.30 Uhr: Nach den Ausschreitungen bei Partys am Wochenende in mehreren bayerischen Städten sieht die Polizeigewerkschaft die Kommunen in der Verantwortung. Bei massiven Übertretungen müsse von kommunaler Seite schnell über restriktive Maßnahmen nachgedacht und entschieden werden, sagte der stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern, Thorsten Grimm. „Da dürfen örtliche Alkoholverbote kein Tabuthema sein“, forderte er. „Wo es möglich ist, muss auch über den Einsatz von Videotechnik nachgedacht werden“. Auch private Sicherheitsunternehmen könnten ein Thema sein. Für die anstehenden Fußball-EM-Spiele in München forderte Grimm ein einheitlich abgestimmtes Einsatzkonzept.

Corona in München: Weitere Lockerungen! Große Treffen noch in dieser Woche möglich

Update vom 1. Juni, 9.58 Uhr: In München liegt die wichtige 7-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge unter 35 (siehe Update weiter unten). Daher sind ab Mittwoch, 2. Juni, weitere Lockerungen in der Isar-Metropole möglich. Treffen von bis zu drei Haushalten mit maximal zehn Personen sind dann wieder möglich. Geimpfte werden nicht dazu gezählt. Erst am Sonntag, 30. Mai, waren einige Lockerungen in Kraft getreten. Der Grund: Die 7-Tage-Inzidenz in München war fünf Tage nacheinander unter der wichtigen Marke von 50 gelegen. Seitdem ist etwa der Besuch im Biergarten oder das Shoppen ohne Test und Termin möglich. Jetzt, da die Zahlen in raschem Tempo weiter sinken, ist also ab Mittwoch, 2. Juni, wieder einmal mehr möglich.

Update vom 1. Juni, 7.05 Uhr: Die Corona-Zahlen in München sind erneut gesunken. Nach Angaben des RKI liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen, 1. Juni, bei 28,3. Zum Vergleich: Am Vortag lag dieser Wert noch bei 30,7.

Erst am Sonntag, 30. Mai, traten in der bayerischen Landeshauptstadt neue Corona-Lockerungen in Kraft. Sinken die Zahlen weiter, winken München bald die nächsten Erleichterungen, etwa bei den Kontaktbeschränkungen.

Update vom 31. Mai, 14 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich in einem offenen Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zu weiteren Lockerungen der Corona-Regeln geäußert. Diese seien „in allen Lebensbereichen“ erforderlich (Solange niedrige Inzidenzen dies erlauben). Konkret fordert Reiter in dem Schreiben folgendes:

  • Wegfallen der Höchstgrenze von 250 Zuschauern bei Open-Air-Veranstaltungen, weil „weder für die Kinos, noch für Theater, Opern und Konzerthäuser im Innenraum eine Beschränkung der Gesamtbesucherzahl vorgesehen ist.“
  • Aufhebung der Maskenpflicht in Schulen: „Zumindest für jene Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen.“
  • Öffnung der Innen-Gastronomie: „Wenn im Bereich der gewerblichen Übernachtungsbetriebe die Öffnung der zugehörigen Innengastronomie unter Einhaltung von Hygienekonzepten infektiologisch vertretbar ist, sollte dies auch für den gastronomischen Sektor grundsätzlich gelten.“
  • Lockerung der Kontaktbeschränkungen: Bei stabiler Inzidenz unter 35 sollte man sich mit mehr als drei Hausständen treffen dürfen.

Erstmeldung vom 31. Mai 2021

München - Der Trend setzt sich nahtlos fort. Das Pandemie-Geschehen in München nimmt weiter deutlich ab, die 7-Tage-Inzidenz lag am Montag, 31. Mai, bei 30,7 (Quelle: RKI). Somit liegt der Wert zum fünften Mal in Folge unter der 35. Damit rücken weitere Erleichterungen in greifbare Nähe, beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen. Dazu ist auf der Homepage der Stadt München zu lesen: „Bei einer Inzidenzeinstufung ‚nicht über 35‘ sind private Zusammenkünfte möglich für die Angehörigen des eigenen Hausstands und zwei weiterer Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet).“

Corona in München: Forderung nach Öffnung der Innen-Gastro und Clubs

Das Leben kehrt seit geraumer Zeit wieder Stück für Stück in die Isar-Metropole zurück. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) fordert in Anbetracht der positiven Entwicklungen jetzt die kontrollierte Öffnung von Clubs und Diskotheken. Angesichts illegaler Partys einerseits, mittlerweile funktionierender Impfungen und Tests andererseits sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Montag in München: „Nach über einem Jahr Dauerschließung ist es jetzt an der Zeit, neben der Innengastronomie auch wieder die getränkegeprägte Gastronomie sowie musikveranstaltende Betriebe zu öffnen.“ 

Corona in München: Zahlen sinken weiter - Öffnung der Innen-Gastro gefordert

Andere Länder zeigten, dass ein sicherer verantwortbarer Betrieb möglich sei. „Die Menschen treffen sich zum Feiern. Die Frage ist doch nur, will ich das irgendwo in einem ungeschützten Raum ohne jegliche Auflage und Nachverfolgbarkeit, oder biete ich sichere Bereiche“, sagte Geppert. Die Öffnung würde sofort für mehr Sicherheit sorgen. 

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Rubriklistenbild: © Michael Westermann

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