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Warnung: Söder deutet neue Corona-Gefahr an - Stadt München vermeldet Meilenstein

CSU-Chef Markus Söder.
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CSU-Chef Markus Söder.

CSU-Chef Söder äußerte sich zu weiteren Lockerungen. Die Corona-Zahlen in München sind leicht gestiegen.

  • CSU-Chef Söder äußerte sich besorgt über die Entwicklung in Großbritannien (siehe Update vom 11. Juni, 13.16 Uhr) und gab der Auflösung aller Regeln in naher Zukunft wenig Chancen (siehe Erstmeldung).
  • Die Stadt München hat die Marke von eine Million Impfungen geknackt. (Siehe Update vom 11. Juni, 14.56)
  • Dieser Ticker ist beendet. Alle News zur Corona-Lage in München und Bayern gibt es im neuen News-Ticker.

Update vom 11. Juni, 14.56 Uhr: Die Stadt München hat einen Meilenstein bei der Bekämpfung gegen das Coronavirus erreicht. Wie die Stadt vermeldet, wurde die Marke von einer Million Impfungen geknackt, insgesamt 1.015.551 Impfungen wurden bislang durchgeführt. Diese Zahl setzt sich aus 650.571 Erst- und 364.980 Zweitimpfungen zusammen. Der größte Teil wurde im Impfzentrum verimpft, hier wurden bislang insgesamt 349.430 Erst- und 235.389 Zweitimpfungen durchgeführt. Die Impfquote in München liegt aktuell bei 49,4 Prozent (Erstimpfung) und 27,7 Prozent (Zweitimpfung) innerhalb der impffähigen Bevölkerung ab 12 Jahren.

Update vom 11. Juni, 13.16 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor der Ausbreitung der zunächst in Indien aufgetretenen Delta-Variante gewarnt. Obwohl Großbritannien eine vergleichsweise hohe Impfquote aufweise, breite sich die Variante dort stark aus und führe zu steigenden Inzidenzen, sagte Söder am Freitag bei einem deutsch-türkischen Impftag in Nürnberg.

Corona: Söder äußert große Sorgen - „Wir sind ein Stück weit im Wettlauf mit Mutationen“

Umso wichtiger sei es, in Deutschland weiter mit ungehindertem Tempo zu impfen. „Impfen ist die einzige echte Langzeitstrategie gegen Corona“, sagte Söder. Laut Studien ist die Wirksamkeit der derzeit zugelassenen Impfstoffe gegen die Delta-Variante im Vergleich zu anderen Virus-Varianten zwar leicht abgeschwächt, aber immer noch sehr hoch.

„Wir sind ein Stück weit im Wettlauf mit Mutationen“, sagte Söder. Deshalb sei es notwendig, noch schneller zu impfen, auch in der Breite. Söder forderte die US-Hersteller von Impfstoffen auf, ihren Lieferverpflichtungen Deutschland und Europa gegenüber nachzukommen.

Update vom 11. Juni, 12.02 Uhr: Die bayerischen Ermittler prüfen mittlerweile in elf Fällen möglichen Betrug in Zusammenhang mit Corona-Teststationen. In diesen Fällen liefen Ermittlungen oder Vorermittlungsverfahren, sagte Oberstaatsanwalt Matthias Held am Freitag in Nürnberg. Im Fall einer Teststation im niederbayerischen Hauzenberg (Landkreis Passau) habe es auch bereits eine Durchsuchung gegeben.

Corona in Bayern: Betrug in Teststationen - Ermittler prüfen Fälle

Allein in Bayern gibt es mehrere tausend Teststationen, bei denen Bürger Schnelltests vornehmen lassen können. Bundesweit prüfen die Behörden derzeit, ob durch die Betreiber vielleicht mehr Tests abgerechnet als tatsächlich durchgeführt wurden.

Das bayerische Justizministerium hatte Anfang Juni entschieden, dass die Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) bei der Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft alle Fälle bündeln soll. Die ZGK war bislang nur für Betrugs- und Korruptionsermittlungen gegen Angehörige der Heilberufe wie Ärzte und Apotheker zuständig. Da viele Teststationen aber auch von Personen betrieben werden, die keine klassische medizinische Ausbildung haben, wurde die Zuständigkeit erweitert.

Update vom 11. Juni, 6.13 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt am Freitag bei 22,1. Damit ist sie im Vergleich zum Vortag (21,9) leicht angestiegen. Gleiches gilt für die Zahlen in der Landeshauptstadt. Für München meldet das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 20,1 (Vortag: 18,7).

Corona: Söder äußert große Sorge wegen Delta-Variante - und gibt ehrliche Einschätzung zu weiteren Lockerungen

Erstmeldung vom 10. Juni, 18.39 Uhr: München - Die Corona-Zahlen in München und Bayern befinden sich weiter im Sinkflug. Für die Landeshauptstadt liegt der Wert aktuell bei 18,7 (Quelle: RKI, Stand: 10. Juni). Weitreichende Lockerungen sind daher seit Wochen möglich, einem entspannten Sommer scheint Stand jetzt nichts mehr im Wege zu stehen. CSU-Chef Söder äußerte sich nach der Ministerpräsidentenkonferenz dennoch besorgt. Besonders die Entwicklung in Großbritannien, wo lange Zeit sinkende Zahlen vermeldet wurden, bereite nun Sorgen.

Corona: Söder äußert große Sorge wegen Variante - und gibt ehrliche Einschätzung

Trotz der positiven Entwicklungen bei den Corona-Infektionszahlen hält Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Lockerungen für Großveranstaltungen noch für verfrüht. Die Lage sei zwar sehr positiv, es wachse jedoch jeden Tag die Sorge über die Entwicklung in Großbritannien, wo sich die sogenannte Delta-Variante des Virus stark ausbreite, sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Aus diesem Grund könne jetzt nicht alles ohne Regeln freigegeben werden.

Corona: Söder besorgt über Großbritannien-Entwicklung - „Wir sollten nicht kopflos sein“

„Wir sollten nicht kopflos sein“, betonte Söder. Dies gelte gerade auch für den Umgang mit Großveranstaltungen, wo etwa die jeweilige Form der Veranstaltung - also etwa ob es sich um ein Rockkonzert oder um ein Fußballspiel handle, sehr unterschiedlich zu bewerten seien. Entscheidend seien zudem sowohl die Inzidenzzahlen als auch eine hohe Impfgeschwindigkeit.

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