Münchner verraten, wie sie sich fit halten

Bewegung in der Corona-Pandemie: So sporteln diese Münchner den Frust weg

Sport hilft gegen den Corona-Blues.
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Sport hilft gegen den Corona-Blues. (Symbolfoto)

Die positive Wirkung von Sport ist wissenschaftlich erwiesen – und gerade in Corona-Zeiten tut er besonders gut. Doch wer nicht mehr in den Verein oder das Fitnessstudio darf, muss sich andere Lösungen suchen. Wir haben Münchner getroffen, die dem Lagerkoller davonfahren, -skaten und -schwimmen.

München - Die positive Wirkung von Sport ist wissenschaftlich erwiesen – und gerade in Corona-Zeiten tut er besonders gut. Doch wer nicht mehr in den Verein oder das Fitnessstudio darf, muss sich andere Lösungen suchen. Wir haben Münchner getroffen, die dem Lagerkoller davonfahren, -skaten und -schwimmen.

Sporteln gegen den Corona-Frust: Footbälle werfen ist praktisch

Jakob Schlingensief (23) Student: Footbälle werfen ist praktisch, weil die beiden Spieler automatisch einen großen Abstand halten. Es macht ja keinen Spaß, einen Ball kürzer als zehn Meter zu werfen. Mich hat der Sport schon immer interessiert, und jetzt bietet er die Gelegenheit, an die frische Luft zu kommen. Ich freue mich schon drauf, wenn ich wieder mit mehreren Freunden spielen kann.

Jakob Schlingensief (23) Student

Trotz Pandemie: „Ich wollte endlich mal wieder schwimmen gehen“

Annick Leisching (21) Studentin: Ich wollte endlich mal wieder schwimmen gehen und jetzt konnte mich selbst die Kälte nicht aufhalten. Wenn man seinen inneren Schweinehund überwunden hat und einmal im Wasser ist, macht es auch Spaß, eine kleine Runde zu schwimmen. Sobald es wärmer wird, werde ich öfter zum See kommen.

Annick Leisching (21) Studentin

Immer mehr jüngere Menschen stecken sich mit Corona an (Video)

„Sport ist für uns definitiv während des Corona-Lockdowns wichtiger geworden“

Levin Berden (16) und Noel Caunits (16), Schüler: Bei uns im Eishockeyverein haben wir nur Fitness- und Krafttraining online, weil wir ja schon über 14 sind. Sport ist für uns definitiv während des Lockdowns wichtiger geworden, weil man sonst zu viel daheim hockt. Wir schaffen es aber nur, zweimal die Woche herzukommen. Normalerweise hätten wir dreimal die Woche Mannschaftstraining.

Levin Berden (16) und Noel Caunits (16), Schüler: 

Gegen den Corona-Frust: „Viele werden kreativ und probieren etwas Neues aus“

Florian Straßl (26), Ingenieur: Die öffentlichen Tischtennisplatten bieten super Möglichkeiten, am Wochenende entspannt rauszukommen und Sport zu machen. Mannschafts- und Hallensportarten sind ja leider nicht möglich. Da werden viele Menschen kreativ und probieren was Neues aus. Ganz ohne Wettkampfstress.

Florian Straßl (26), Ingenieur

Sport in Corona-Zeiten: Im ersten Lockdown ein Skateboard gekauft

Christina Scheller (19), Studentin: Ich fand das Skaten schon immer cool und im ersten Corona-Lockdown hab ich mir dieses Skateboard gekauft, weil ich da mehr Zeit hatte als sonst. Im Winter bin ich wieder seltener gefahren und ein wenig eingerostet. Jetzt übe ich circa zweimal die Woche, das hängt vom Wetter ab und davon, ob wer von meinen Freunden mitkommt. Allein kostet es mehr Überwindung rauszugehen.

Christina Scheller (19), Studentin.

Wenn man nur Videokonferenzen hat, ist es sehr erleichternd, mal rauszukommen

Marc Gerstenkorn (10), Schüler: Wenn ich in meinem Kart sitze, habe ich super viel Spaß. Das Fahren ist für mich entspannend neben dem Schulalltag. Besonders, wenn man nur Videokonferenzen hat, ist es sehr erleichternd, mal rauszukommen. Daheim mache ich auch regelmäßig Fitness- und Reflextraining. Der professionelle Rennsport ist mein Ziel. Umfrage: Peter Schlingensief, Fotos: Jens Hartmann

Marc Gerstenkorn (10), Schüler

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