Rede beim Politischen Aschermittwoch

Söder verrät, welche Branche jetzt auf Öffnung hoffen darf - und macht neues Konzept zur „Chefsache“

Markus Söder (CSU) hält beim Politischen Aschermittwoch der Partei einen Maßkrug.
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Ministerpräsident Markus Söder stellte beim Politischen Aschermittwoch Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen in Aussicht.

Ministerpräsident Söder stellt beim Politischen Aschermittwoch Lockerungen in Aussicht. Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus und die Öffnung einer Branche stehen im Fokus.

  • Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus könnten gelockert werden.
  • Beim Politischen Aschermittwoch stellte Markus Söder die nächsten Schritte vor.
  • Der Ministerpräsident sieht Lockerungen der Kontaktbeschränkungen und die Öffnung von Gärtnereien vor.

Passau - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder* (CSU) hat bei stabil niedrigeren Corona-Zahlen eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Aussicht gestellt. Wenn die Zahlen weiter so stabil blieben, könnten beispielsweise „bald“ mehr Kontakte erlaubt werden, etwa mit zwei Hausständen oder wieder mit mehr Kindern, sagte Söder in seiner Aschermittwochsrede. Neue Inzidenz-Grenzen neben den Schwellen 35 und 50 will er dafür aber nicht. Man müsse keine neuen Zahlen nehmen und die Zahlen auch nicht ständig verändern.

Söder betonte, es brauche auch mehr Unterstützung für alle Kinder und Jugendliche, „die mit der Pandemie nicht so gut zurechtkommen“. Es müsse ein Konzept erstellt werden, wie den Kindern schulisch und psychisch geholfen werden könne. „Das will ich zur Chefsache machen“, sagte Söder und kündigte an, bald einen „Kindergipfel“ einberufen zu wollen, der neue Lösungswege aufzeige.

Coronavirus in Bayern: Markus Söder plant Öffnung von Gärtnereien - „Zahl muss stimmen“

Bei den Lockerungen sieht Söder zudem ab Anfang März Gärtnereien an der Reihe. Hier gehe es auch um verderbliche Waren. Anschließend gehe es um den Einzelhandel, der „natürlich nicht ewig zu sein“ werde. „Aber auch hier muss die Zahl stimmen“, sagte Söder. Angepeilt sei die Inzidenz von 35. In der Folge stünden dann Konzepte für Individualsportarten wie Golf und Tennis sowie die Kultur an.

Söder betonte, dass Öffnungskonzepte für die Gastronomie wie im vergangenen Jahr am schwersten seien. Hier könne nicht mit FFP2-Masken mehr Sicherheit ermöglicht werden. Daher müssten hier die Infektionszahlen noch besser und stabiler werden. Eine Prognose für die Lage an Ostern in rund sechs Wochen wollte Söder nicht abgeben. Derzeit sei ja nicht mal klar, was nächste Woche sei. Alles sei möglich. Er wolle aber nichts voreilig versprechen.

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