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Söder zieht Zügel an: Corona-Verschärfung für Bayern angekündigt - Auch ungeimpfter Kimmich ist Thema

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Von: Lukas Schierlinger

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Markus Söder ist wegen der Corona-Entwicklung im Freistaat besorgt. Der Ministerpräsident wendet sich mit einem Impfaufruf an FC-Bayern-Star Joshua Kimmich.

München - Angesichts explodierender Corona-Zahlen müssen Schülerinnen und Schüler in Bayern nach den Herbstferien - also ab 8. November - wahrscheinlich auch im Unterricht wieder Masken tragen.

Corona in Bayern: Ungeliebte Regel für Schüler könnte Comeback feiern

Endgültig soll dies in einer Sondersitzung des Kabinetts in der kommenden Woche beschlossen werden. Entsprechende Anpassungen kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag (28. Oktober) in München an. Die Lage in Bayern und Deutschland verschlechtere sich zunehmend, erklärte der Ministerpräsident. Wie lange die Maskenpflicht gelten solle, werde nächste Woche beraten.

Die Maske sei die schnellste und einfachste Form des Schutzes, sagte Söder. Schon nach den Sommerferien hatten Schülerinnen und Schüler auch am Platz Masken tragen müssen - diese umfassende Maskenpflicht war dann aber nach einigen Wochen wieder wie geplant ausgelaufen.

Söder-Ansage in München: Wäre wichtiges Signal, wenn sich Kimmich impfen lassen würde

Thema der Sondersitzung soll auch eine mögliche Regionalisierung der sogenannten „Klinikampel“ sein. Söder wiederholte am Donnerstag: Ein weiterer Lockdown sei nicht vorgesehen, auch nicht für Ungeimpfte.

Söder forderte zudem einen „Impf-Ruck“: Impfen sei der zentrale Baustein im Kampf gegen Corona. Es wäre deshalb gut, wenn Personen des öffentlichen Lebens, auch Fußballspieler, ein Signal fürs Impfen setzen, sagte er mit Blick auf die Debatte über den nicht geimpften Bayern-Profi Joshua Kimmich. (lks mit dpa)

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