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Zurück zur Normalität? Bald werden Münchner nächsten Lockdown herbeisehnen - brisante Gründe dafür

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Der Flaucherfranzl in München
Der Flaucherfranzl hofft, dass er in Münchens Zentrum so schnell keine Junggesellinnenabschiede aus Paderborn mehr trifft. © dpa/Sven Hoppe

Zu viele Öffnungen dürfen‘s dann auch nicht sein. tz.de-Kolumnist Flaucherfranzl findet schon, dass ein Corona-Lockdown auch positive Seiten mit sich bringt.

München - Was sich die Münchner für die Zukunft wünschen? Ein Wort hörte man dieser Tage immer wieder: „Normalität“. Für viele bedeutet es den spontanen Biergarten-Ausflug mit der Fußballmannschaft. Andere sehnen sich nach schweißtreibenden Einheiten im Fitnessstudio oder terminfreien Shoppingtouren auf der Maximilianstraße.

Corona-Lockdown in München: Flaucherfranzl fürchtet Junggesellinnenabschiede im Feen-Dress

Der Flaucherfranzl ist da weniger euphorisch. Denn „Normalität“ könnte eines Tages auch bedeuten, dass ihm in der Fußgängerzone wieder Junggesellinnenabschiede aus Paderborn im pinken Feen-Dress begegnen. Langweilige Spieleabende in unangenehmen Paarkonstellationen drohen, wenn die Kontaktbeschränkung fällt.

Und die Events erst. Der Franzl bekommt jetzt schon Albträume, wenn er an das Winter-Tollwood denkt. Mit seinem überteuerten Bio-Glühwein „aus der Region“ wird er dann dastehen und zwischen Bleistift-Wärmern aus Alpaka-Wolle nach Weihnachtsgeschenken suchen. Und keine finden. In der öffentlichen Debatte werden solche Szenarien kaum berücksichtigt.

Sind wir doch mal ehrlich: Ist der Lockdown-Alltag in Jogginhose nicht viel bequemer? Wer sich im letzten halben Jahr eine Jeans zugelegt hat, werfe den ersten Stein! Kurzerhand hat der Flaucherfranzl sieben Gründe gesammelt, die gegen zu viel „Normalität“ in Corona-Zeiten sprechen.

Corona: Münchner werden nächsten Lockdown herbeisehnen, wenn ...

In München liegt die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag (20. Mai) das zweite Mal in Folge unter 50. Jetzt müsste der positive Trend nur noch an den drei darauffolgenden Tagen anhalten. Dann wären Corona-Lockerungen die Folge, mit denen sich sogar der Flaucherfranzl sehr gut abfinden könnte.

In unregelmäßigen Abständen beleuchtet Kolumnist Flaucherfranzl gesellschaftliche Entwicklungen in der Landeshauptstadt auf tz.de/muenchen. So gelang es ihm etwa, die kniffligsten Corona-Floskeln von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zu übersetzen.

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