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Corona-Lockdown: Tierpark Hellabrunn in bedrohlicher Lage? Direktor hofft auf Besucher-Rückkehr - in Monaten

Der Bau der neuen Löwen-Anlage steht im Fokus des Tierpark Hellabrunns in München.
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Der Bau der neuen Löwen-Anlage steht im Fokus des Tierpark Hellabrunns in München.

Die Corona-Pandemie stellt viele Betriebe vor wirtschaftliche Herausforderungen. Auch der Münchner Tierpark Hellabrunn leidet unter der Krise - und hofft jetzt auf Unterstützung.

München - In Deutschland gilt seit November ein (Teil-) Lockdown. Die aktuellen Zahlen versprechen keine Besserung der Lage, viele Politiker haben sich bereits für eine Verlängerung der aktuell geltenden Maßnahmen ausgesprochen. Für viele bringt die aktuelle Situation wirtschaftliche Herausforderungen mit sich, besonders die Gastronomie- und die Kulturbranche leiden enorm unter den Schließungen. Auch der Tierpark Hellabrunn in München ist seit November geschlossen. Wie es in einem öffentlichen Schreiben heißt, sei man um jede Unterstützung aktuell dankbar.

Corona-Krise: Münchner Tierpark Hellabrunn vor Herausforderungen - Pandemie schlägt voll ein

Das Wegfallen der Einnahmen durch Eintrittskarten spüre der Tierpark deutlich. Sämtliche Kosten müssten wie im Normalbetrieb fortgesetzt werden, darunter die Kosten für das Personal. „Unsere Tierpfleger sind nicht in Kurzarbeit – das würde an dieser Stelle auch nur wenig Sinn machen, da ihre Tätigkeiten – nämlich die Versorgung der Tiere – auch während des Lockdowns vorhanden sind. Es fallen zwar ein paar Arbeiten, wie regelmäßiges Scheibenputzen oder die Pflege der Besucherwege weg, allerdings wird diese Zeit für zusätzliche Tierbeschäftigung und -trainings genutzt“, erklärt Tierpark-Direktor Rasem Baban auf der offiziellen Website des Tierparks. Den Tieren gehe es deshalb sehr gut, auch wenn sie sich „freuen würden, wenn auch wieder Besucher kommen können.“

Corona: Münchner Tierpark Hellabrunn - „Situation für uns alle sehr anstrengend“

Für das Jahr 2021 stehe besonders ein Projekt im Fokus: Der Bau der neuen Löwen-Anlage. Oberste Priorität habe aktuell dennoch, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zoo-Direktor Babam hofft, dass man im Frühjahr wieder Besucher*Innen empfangen könne. „Aber das hängt natürlich ganz vom weiteren Infektionsgeschehen ab. Die Situation ist für uns alle sehr anstrengend, aber wir werden das Beste daraus machen“, so Baban weiter. Bis dahin sei jede Form von Unterstützung willkommen: „Egal ob es eine Spende, eine Tierpatenschaft, die Unterstützung als Förderer oder aber der Erwerb von Gutscheinen für eine Jahreskarte oder den Tageseintritt ist – jeder Beitrag hilft uns,“ erklärt Babam.

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