„Bleiben Sie gesund“

Corona-Aktion: Münchner Getränkemarkt verschenkt „heiß begehrte“ Ware - doch sie ist nicht für jeden bestimmt

In Bayern gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
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In Bayern gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Der Corona-Lockdown hat weiter alles fest im Griff. In Bayern gelten dabei die mit stärksten Regeln - wie etwa die FFP2-Maskenpflicht. Ein Getränkemarkt aus München hat sich jetzt etwas einfallen lassen.

München - Der aktuell geltende Corona-Lockdown geht noch bis zum 14. Februar. Ob es dann zu Erleichterungen kommt - unwahrscheinlich. Zumindest sind Öffnungen im größeren Stil wohl nicht vorgesehen, glaubt man den Worten von CSU-Chef Markus Söder. Dieser hatte zu Beginn der Woche jegliche Erwartungen gebremst. Der Bayerische Ministerpräsident war es auch, der Mitte Januar strengere Regeln für Bayern verhängt hatte. Darunter eine FFP2-Maskenpflicht für den Einzelhandel sowie den ÖPNV. Ein Münchner Getränkemarkt hat sich jetzt eine Aktion einfallen lassen, die vielen die Umsetzung der neuen Maßnahme leichter machen soll.

Coronavirus: FFP2-Masken-Aktion - Münchner Getränkemarkt mit selbstloser Aktion

Die Einführung der FFP2-Maskenpflicht hatte zu Beginn besonders deshalb verwirrt, da nicht jeder schnell und günstig Zugang zu den Masken hatte. Besonders ältere Menschen und Leute mit wenig Geld schienen die größten Schwierigkeiten zu haben. Ein Getränkemarkt in München hat sich jetzt eine Aktion einfallen lassen, die besonders erwähnten Gruppen helfen soll. „FFP2-Masken zum Einkaufspreis 1-, Euro“, heißt es auf einem Schild, das im Markt aufgehängt ist. Und weiter: „Für Rentner kostenlos. Bleiben Sie gesund und negativ, ihr Getränkemarkt Großhadern.“

Video: Gutscheine für FFP2-Masken - wurden sie falsch verschickt?

Corona-Lockdown: FFP2-Regel - Markt in München schenkt Rentnern die Masken

Der Großhaderner Markt nutzt damit die große Nachfrage nach den FFP2-Masken nicht für den eigenen Profit. In vielen Apotheken der Stadt hatten die Masken zu Beginn bis zu bis zu 5,20 Euro gekostet - gerade für sozial schwächere Menschen kein Klacks. Besonders deshalb, da vom mehrmaligem Tragen der Masken stark abgeraten wird. Die neue Regel wird in Bayern seit vergangenem Montag, 25. Januar, kontrolliert und geahndet. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 250 Euro.

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