FFP2 bald Geschichte?

Münchner hatte genug: „Corona-Masken-Revolution“ bereits im Test - erste Ergebnisse deutlich

Immer noch gültig: Die Maskenpflicht in der Münchner Innenstadt.
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Immer noch gültig: Die Maskenpflicht in der Münchner Innenstadt.

Eine Corona-Erfindung aus München könnte besonders Sportlern das Leben erleichtern. Erste Tests ergaben bei Probanten positive Ergebnisse.

München - Zuerst musste man sich mit einfachen OP- oder Stoffmasken ausstatten. Dann, im Laufe der Corona-Pandemie, gewannen die FFP2-Masken die Überhand. „Wenn das Virus stärker wird, muss auch die Maske stärker werde,“ erklärte CSU-Chef Markus Söder damals die Maßnahme. Bis heute ist der Mund-Nasen-Schutz fast nicht aus dem Leben wegzudenken. Wann die Pflicht fällt? Trotz aktuell sinkender Corona-Zahlen liegt das, so die Aussagen aus Politik und Wissenschaft, wohl noch etwas weiter als sich so mancher wünschen würde. Ein Münchner Unternehmer erfand jetzt eine Maske, die besonders für Sportler eine kleine „Revolution“ bedeuten könnte.

Corona: Masken-Erfindung aus München? Erste Tests fallen positiv aus

Wie BR24 berichtet, werden die Sportler-Masken derzeit an der TU München getestet. Erste Ergebnisse seien demnach positiv ausgefallen. Der wohl größte Unterschied zu den Herkömmlichen: Sie können nicht verrutschen, da sie mit einer Klebe-Funktion haften und keine „Bügel“ mehr gebrauchen. Arne Leppelsack, Leichtathlet, testet die Masken im Hochleistungs-Test. Wie es im Bericht des BR weiter heißt, wird ihm dabei zeitversetzt ein Laktat-Test unterzogen, um seine Anstrengungen zu analysieren. Fazit: Man kann gut mit der Maske trainieren, für den Wettbewerb würde sie dennoch einen kleinen Nachteil darstellen. Für Arne Leppelsack fällt dem Bericht nach das Ergebnis insgesamt positiv aus:„Mit Maske war für mich jetzt nicht anstrengender, als der erste Test, den ich ohne Maske gemacht habe“, schnauft er. „Das Atmen fällt doch ein gutes Stück schwerer, aber es ist noch aushaltbar.“ 

Corona: Münchner erfindet Masken für Sportler - und sieht sie auch in anderen Bereichen

Auf die Idee gekommen ist der Münchner Unternehmer Mark Hüsges. Ihm war während der Pandemie aufgefallen, dass es keine guten Masken für Sportler gäbe. Gerade bei seinen Kindern habe er dem Bericht nach festgestellt, dass sie sich weniger bewegen würden. Seine Idee: Die Sportler-Maske mit Klebe-Funktion. Auch er ist mit den Testungen zufrieden, nun ist er auf der Suche nach Vertriebspartnern. Für ihn sind die Masken jedoch nicht nur im Sport nützlich, auch in jedem anderen Lebensbereich würden sie eine echte Alternative darstellen.

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