Corona-Zahlen steigen

Nerviges Corona-Phänomen zurück? Münchnerin schaut ganz genau hin - und wird bei Einkaufstour „fündig“

In München gibt die Entwicklung der Corona-Pandemie weiter Anlass zur Sorge. Reagieren die Bewohner jetzt mit Hamsterkäufen?

München - Teilweise war es begehrter als ein Sonnenplatz vorm Café Tambosi: Klopapier erlebte während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 einen ungeahnten Höhenflug. Berichte über Hamsterkäufe verzweifelter Münchner beherrschten die Schlagzeilen. Örtliche Supermärkte reagierten und verhängten eine „Obergrenze“: Pro Haushalt konnte nur noch eine festgelegte Anzahl Klopapierrollen erstanden werden.

Corona-Entwicklung verschärft sich: Schon wieder Hamsterkäufe in München?

Bei einer Pressekonferenz am Montag (19. Oktober) hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für das arg gebeutelte Berchtesgadener Land (die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 272,8) ein „Maßnahmenpaket, das einem Lockdown entspricht“ angekündigt. Noch am Abend „gehorchte“ der Landrat. Auch in München steigen die Corona-Zahlen weiter an. Fürchten sich die Bewohner vor einem zweiten Lockdown? Bei ihrem Einkauf im Südosten der Stadt hat eine Frau ganz genau hingeschaut.

Ein Bild, das aktuell auf Twitter kursiert, zeigt das Angebot eines Supermarkts. Da es mit dem Hashtag #Pfanzeltplatzwatch versehen ist, kann man annehmen, dass es im REWE-Markt in der Putzbrunner Straße (Perlach) aufgenommen worden ist. Die Münchner können jedenfalls beruhigt sein: Die Regale sind prall gefüllt mit Klopapier.

München: Einkauf zu Corona-Zeiten hält ungewöhnliche Erlebnisse parat

„Es gibt sogar eines mit Elchen und Oachkatzln“, scherzt die Fotografin über das breite Sortiment und fügt an: „Jetzt fehlt mir als leidenschaftliche Bäckerin noch ein Hefeberg, dann bunkere ich mich ein“. Auch Hefe gehörte zu Zeiten des ersten Lockdowns vielerorts zu den Kassenschlagern. Verzichten die Münchner bislang auf Hamsterkäufe oder sind in diesem Rewe-Markt besonders flinke Kräfte am Werk? Darüber lässt sich derzeit noch spekulieren.

Einkaufen zu Corona-Zeiten kann auch aus ganz anderen Gründen zu Erheiterung führen. Jüngst fotografierte ein dm-Kunde in München eine verrückte Anzeige.

Rubriklistenbild: © dpa/Sven Hoppe

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