News-Ticker

Weitere Top-Events jetzt schon gefährdet? Experte aus München lässt mit „knackiger“ Corona-Prognose aufhorchen

Für viele Bürger hat die Krise gewaltige Auswirkungen. In unserem Corona-News-Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen in München auf dem Laufenden. 

  • In unserem Corona-News-Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
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9.32 Uhr: An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung. In unserem neuen Corona-Ticker für München halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

+++ Ein weiterer Corona-Einsatz fordert die Polizei München - in Allach sahen sich Beamte bei einer Festnahme von einer skandierenden Menge umzingelt.

Oktoberfest 2021 jetzt schon gefährdet? Experte aus München lässt mit Corona-Ausblick aufhorchen

8.25 Uhr: Mediziner rechnen mit einem leichten Abflauen der Coronavirus-Infektionen im Sommer. Die stärkere Sonneneinstrahlung könne das Virus etwas zurückdrängen, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. „Man darf sich nicht der Illusion hingeben, dass wir durch die höheren Temperaturen ein Verschwinden des Virus erreichen werden. Der Effekt im Sommer entsteht unter anderem dadurch, dass die UV-Strahlung stärker ist - und Viren lassen sich durch UV-Licht abtöten.“

Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing

Das Virus werde dadurch aber keineswegs ganz verschwinden. Auch Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen könnten dazu führen, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Deshalb sei es nötig, wachsam und vorsichtig zu bleiben. „Wir werden das Infektionsgeschehen sehr genau beobachten müssen.“

Saisonbedingt rechnet Wendtner jedenfalls mit einer weiteren Welle etwa ab Oktober. „Man muss davon ausgehen, dass wir, solange wir keine Impfung haben, mit einem Aufflackern des Virus rechnen müssen.“ Möglicherwiese werde es dann nicht mehr wie derzeit Hotspots geben, sondern das Virus werde sich flächendeckend ausbreiten. „Wir werden Covid-19 weiter in das Jahr 2021 tragen.“ Ob all die für dieses Jahr abgesagten oder auf das nächste Jahr verschobenen Veranstaltungen von den Olympischen Spielen bis zum Oktoberfest dann stattfinden können, sei offen. „Da sind Fragezeichen dahinter.“

7.38 Uhr: Im Münchner Standesamt wurden seit Verhängung der Kontaktverbote nur etwa 15 Prozent der Hochzeiten abgesagt. Bereits terminierte Trauungen werden weiterhin durchgeführt. Allerdings vergebe das Amt derzeit keine neuen Termine, teilt die Pressestelle mit. 

In der Landeshauptstadt dürfen bei Eheschließungen außer Brautleuten, dem Standesbeamten und gegebenenfalls einem Dolmetscher lediglich gemeinsame Kinder des Paares unter zwölf Jahren dabei sein. „Etliche Trauungen werden deshalb von den Paaren per Smartphone und Video-Chat als Livestream zum Beispiel an die Brauteltern übertragen“, sagt ein Sprecher.

Update vom 30. April, 7.15 Uhr: Miriam Ebner hat keine Vorerkrankungen und ist topfit – nach einer Infektion mit dem Coronavirus findet sich die 27-Jährige aus München dann auf der Intensivstation wieder. Ein harter Kampf beginnt.

Maskenpflicht oder nicht? Regelung an einigen Orten in München sorgt für Verwirrung - „um Klärung bemüht“

22.04 Uhr: Seit dem 27. April herrscht in Bayern eine Maskenpflicht für den Einzelhandel. Eine eindeutige Festlegung, wie auf Wochen- und Bauernmärkte vorgegangen werden soll, gibt es aber nicht. 

Nach Auffassung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren für Sport und Integration und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bei Verkaufsständen im Freien. In festen Marktgebäuden, allerdings schon. Dazu zählen auch die vier festen Münchner Lebensmittelmärkten.

OB-Kandidatin der CSU und Kommunalreferentin Kristina Frank ist ebenfalls 1. Werkleiterin der Markthallen München. Sie erklärt: „Als Marktbetreiberin haben sich die Markthallen München gleich nach Bekanntwerden der Maskenpflicht im Einzelhandel um Klärung bemüht, wie diese Regelung auf die Münchner Lebensmittelmärkte anzuwenden ist. Dazu standen und stehen wir in engem Kontakt mit unseren Sicherheitsbehörden, deren Anweisungen wir zum Schutze aller gemeinsam umsetzen.“

Alltagsmasken müssen laut Frank nur innerhalb von Marktständen getragen werden. „Auf Wochen- und Bauernmärkten, vor Marktständen und auf Marktflächen im Freien gilt diese Pflicht nicht. Jeder darf natürlich gerne freiwillig eine Maske auch beim Einkauf im Freien aufsetzen. Dadurch können wir uns alle gegenseitig schützen.“

20.46 Uhr: Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs erklärte gestern im Feriensenat, dass es mittlerweile 27 Tage dauert, bis sich die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten in München verdoppelt. Die Reproduktionsrate in der Landeshauptstadt liegt nunmehr bei 0,73. „Der Blick auf die Zahlen macht Hoffnung.“

„Wenn wir bei eins oder darunter bleiben, kommen wir in ein lineares Wachstum, dann können wir besser planen und erreichen keine nicht handhabbaren Zustände“, erklärte Jacobs. 

Coronavirus in München: Heutige Zahlen zeigen deutlichen Trend nach gestrigem Schock

14.47 Uhr: In München* wurden am heutigen Mittwoch 50 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 5.769 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 4.134 Personen, die bereits genesen sind, 852 Münchner COVID-19-Patienten, die insgesamt stationär im Krankenhaus aufgenommen werden mussten, sowie 158 Todesfälle. Durch die am gestrigen Dienstag (28. April) 112 bestätigten Neuinfizierten geht die heutige Zahl wieder deutlich zurück.

Am Mittwoch vergangener Woche (22.4.) waren es 69 neue bestätigte Corona-Infektionen gewesen (gesamt 5.332).

13.36 Uhr: Angesichts der Corona-Pandemie hat Innenminister Joachim Herrmann Freinachts-Scherzbolde davor gewarnt, in der Nacht zum 1. Mai ihr Unwesen zu treiben. „Das Coronavirus kennt keine Gnade. Wir wollen unnötige Ansteckungen so gut es geht vermeiden“, sagte der CSU-Politiker am Mittwoch in München. 

Unsinn verzapfen zu wollen, sei kein triftiger Grund zum Verlassen der Wohnung. „Wo es notwendig ist, gibt es mehr Polizeipräsenz und konsequente Kontrollen“, kündigte Herrmann an und appellierte an Eltern: Sie trügen die Verantwortung, dass ihre Kinder die Corona-Regeln einhalten. „Hier geht es um die Gesundheit Vieler und viel zu oft auch um Leben und Tod.“

München: Umstrittene „Tradition“ sorgt immer wieder für Ärger - Polizei warnt wegen Corona besonders deutlich

11.41 Uhr: In der Nacht von Donnerstag (30. April) auf Freitag (1. Mai) dürften auch in diesem Jahr einige Münchner (vor allem jüngeren Semesters) die sogenannte „Freinacht“ feiern. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Polizeipräsidium München in diesem Zusammenhang 40 Einsätze.

Zu Zeiten der Corona-Krise stellt die Polizei bezüglich der umstrittenen Tradition klar: „Bedenken Sie, dass unabhängig von dieser Freinacht uneingeschränkt die Regelungen der Ausgangsbeschränkung gelten. Die Teilnahme an Freinachtaktivitäten ist definitiv kein triftiger Grund, um die eigene Wohnung zu verlassen!“

Brennende Müllcontainer, besprühte Verkehrsschilder oder beschmierte Hauswände stellten keinen Spaß dar, sondern könnten vielmehr Eigentum und „sogar Leib und Leben“ gefährden, teilte das Präsidium in einer Pressemitteilung mit.

10.55 Uhr: Im Zeitraum von Sonntag (26. April) bis Dienstag (28. April) kam es zu zwei Diebstählen mehrerer Liter Desinfektionsmittel in einer Münchner Klinik. Einen konkreten Tatverdacht gibt es bislang nicht, wie die Polizei in ihrem heutigen Pressebericht bekanntgab.

10.45 Uhr: Unter anderem in München wollen Inhaber und Beschäftigte von Reisebüros, Reiseveranstaltern und Busunternehmen heute für einen Rettungsschirm für ihre Branche demonstrieren. Bereits im Vorfeld wählt das zuständige Bündnis markante Worte.

9.04 Uhr: Viele Wirte setzen darauf, bald mit den Biergärten zu starten. Manche in München feilen schon an konkreten Plänen für die Zeit nach dem Corona-Lockdown.

München: Bittere Folge durch Corona-Krise? Tierpark-Chef schlägt Alarm: „Ist dann definitiv nicht mehr ...“ 

Update vom 29. April, 7.05 Uhr: Seit knapp fünf Wochen ist der Tierpark Hellabrunn Corona-bedingt geschlossen. Die fehlenden Eintrittsgelder machen sich bereits im Budget bemerkbar. Hellabrunn-Chef Rasem Baban erklärt, warum man so dringend darauf angewiesen ist: „Der Zoo kostet uns täglich 50.000 Euro“, zitiert Bild den 54-Jährigen.

Platz für Einsparungen gibt es kaum. „ Wir können ja nicht sagen, jetzt stellen wir den Tieren mal die Heizung ab. Wir können auch keinen Pfleger in Kurzarbeit schicken, die Tiere müssen ja versorgt werden“, sagt Baban.

Tierpark-Chef Rasem Baban erklärt, wie sehr die fehlenden Eintrittsgelder Hellabrunn treffen.

Bereits zum 19. April hatte der Tierpark 2 Millionen Euro an Umsatz eingebüßt. Tiere zu verkaufen oder gar zu schlachten, komme laut Baban dennoch nicht in Frage. Sollte die Schließung jedoch bis in den Juni 2020 aufrechterhalten werden, stehen wichtige Projekte vor dem Aus: „Die 3,4 Millionen Euro teure neue Löwenanlage ist dann definitiv leider nicht mehr zu realisieren.“

Coronavirus: Zahl der Neuinfektionen in München so hoch wie seit Wochen nicht mehr

20.32 Uhr: Der Unmut einiger Bürger über die strikten Corona-Maßnahmen wird immer lauter. Nicht nur, aber auch nicht selten in Verbindung mit Verschwörungstheorien. In München hat ein Schmierfink seine Beschwerde im Uni-Viertel verbreitet: „Covid-1984“ ist dort nun an mehreren Hauswänden zu lesen*. 

18.32 Uhr: Ein Münchner postete ein Video mit einem ziemlich verrückten Masken-Vorschlag, verbunden mit einer konkreten Frage an die Polizei München.

Auf dem Video führt er seine Idee vor. Der Münchner, der sich auf Twitter Karim Wotan nennt, zieht sich dafür zuerst eine Kapuze über den Kopf und klemmt dann in die Öffnung fürst Gesicht einen gläsernen Topfdeckel. Die Polizei München fragt er in seinem Tweet: „Geht das für morgen so klar?“

Die Reaktion der Polizei München lässt nicht lange auf sich warten. „Läuft!“ antwortet die Polizei via Twitter.

15.13 Uhr: Die Neuinfektionszahlen für München sind besorgniserregend angestiegen. Waren es gestern (Montag, 27. April) noch 26, werden aktuell 112 Neuinfektionen durch das Coronavirus in München gemeldet.

Coronavirus-Schock-Zahl für München: Neu-Infizierte am Dienstag wieder dreistellig

Die Zahl der Neuinfektionen an einem Tag in München ist damit so hoch wie seit über zwei Wochen nicht mehr. Höher war sie das letzte Mal am 13. April mit 152 Neuinfektionen. Auch dass die Zahl der Neuinfizierten das letzte Mal dreistellig war, liegt mittlerweile 11 Tage zurück. Ein Rückschlag oder nur ein statistischer Zufall? 

Polizei München und Corona-Maßnahmen: 8700 Kontrollen

14.13 Uhr: Die Polizei München führte unglaubliche 8700 Kontrollen von Montag 6 Uhr bis Dienstag (28. April) 6 Uhr durch. Sie registrierte davon nur 75 Verstöße. 

13.33 Uhr: Covid-19 wird nur ab 60 problematisch? Von wegen! Ein Münchner Politiker (44) berichtet von seinem Corona-Horror am Beatmungsgerät.

Nach Söder-Vorschlag: Münchens Wirte wütend - und haben Gegenvorschlag

9.33 Uhr: Die Münchner Wirte gehen auf die Barrikaden. Söders Vorschlag, die Gastronomie langsam, Ende Mai ein Stück weit öffnen zu wollen, macht die Wirte wütend. Sie fordern eine Öffnung deutlich früher und eine klare Ansage, welche Regelungen er dann für die Gastro haben möchte. Denn die ließen sich nicht von heute auf morgen umsetzen.

Wirte-Idee für München: Öffnet die Biergärten jetzt!

Ein Vorschlag ist immer wieder bei den Wirten zu hören: Man solle doch wenigstens sämtliche Freischankflächen öffnen. Dort, so die Überlegungen von Münchens Wirten, sei doch ein Abstand problemlos möglich.

Hofbräukeller-Wirt Günter Steinberg sagt zur Bild: „Es ist an der Zeit, wenigstens die Freischankflächen, also Biergärten, Terrassen und Sitzplätze vor Cafés in Teilen und mit Abständen wieder zu öffnen.“

Weitere Wirte aus München äußern sich ähnlich auf bild.de. Draußen könne man jetzt schon die Corona-Maßnahmen einhalten, so der Tenor.

28. April, 7.30 Uhr: Seit Montag (27. April) haben erste Geschäfte in München wieder geöffnet - zudem gilt Mundschutz-Pflicht. In der Kaufingerstraße blieb der große Ansturm an Einkäufern* zwar aus. Vor einigen Läden hatten sich dennoch Warteschlangen gebildet. 

Verwirrung um die Maskenpflicht gab es außerdem auf dem Viktualienmarkt*: Darüber, ob das Tragen von Mundschutz dort Pflicht ist, herrschte Uneinigkeit.

Coronavirus in München: Trotz Krise - Neugewählte Regierung stellt Weichen für die Zukunft

21.48 Uhr: Trotz der Corona-Krise in München hat die neugewählte grün-rote Regierung am Montag die Weichen für Münchens Zukunft gestellt. Der Koalitionsvertrag sieht unter anderem eine stringente Verkehrswende vor und eine autofreie Altstadt. 

20.17 Uhr: Das Landratsamt Dachau ist auf einen Betrüger hereingefallen. Der Mann erschlich sich tausende Euro im Rahmen der Corona-Soforthilfen. Sein dreiste Lüge fiel anfangs nicht auf.

Gerichts-Hammer soll umgehend umgesetzt werden - Trend der Neu-Infizierten in München immer deutlicher

15.38 Uhr: Beben um die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs. Die Staatsregierung will das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs zum Verkaufsverbot für große Geschäfte umgehend umsetzen. Schon in der Sitzung am Dienstag sollen entsprechende Beschlüsse gefasst werden. „Wir bleiben bei der Beschränkung auf 800 Quadratmeter, aber erlauben auch größeren Geschäften die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter zu begrenzen“, sagte Florian Herrmann, Chef der Staatskanzlei, dem Münchner Merkur. „Wir werden die Infektionsschutzverordnung im Kabinett an die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs anpassen.“

15.13 Uhr: In München wurden am heutigen Montag 26 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 5.607 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 3.928 Personen, die bereits genesen sind, 821 Münchner COVID-19-Patienten, die insgesamt stationär im Krankenhaus aufgenommen werden mussten, sowie 143 Todesfälle. Am gestrigen Sonntag waren 32 Neu-Infizierte bestätigt worden. Beide Zahlen sind bisher die niedrigsten seit dem 16. März. Am Montag vergangener Woche (20.4.) waren es 52 neue bestätigte Corona-Infektionen gewesen (gesamt 5.211).

Coronavirus in München: Markus Söder mit Hoffnung für Gastronomie

12.58 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angesichts erster positiver Rückmeldungen nach den Ladenöffnungen vom Montagmorgen weitere Lockerungen für Geschäfte und auch die Gastronomie in Aussicht gestellt. Das Konzept „Erleichterungen gegen Schutz“ scheine zu funktionieren, sagte Söder am Montag nach einer CSU-Parteivorstandssitzung in München.

Man werde sich beim Handel „weitere Maßnahmen“ überlegen. Bei der Gastronomie nannte er erneut Ende Mai als möglichen Zeitpunkt für Lockerungen. Alle Perspektiven und Zeitachsen hingen aber vom Verlauf des Infektionsgeschehens ab.

Söder berichtete, der sogenannte Reproduktionsfaktor liege in Bayern derzeit bei 0,57 und damit „deutlichst“ unter 1. Der tägliche Zuwachs der Neuinfektionen liege derzeit bei um die 1 Prozent, sagte er

11.18 Uhr: Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder hält eine langsame Wiedereröffnung der Gastronomie erst ab Ende Mai für denkbar. Das sagte er nach Teilnehmerangaben am Montag in einer Videoschalte des CSU-Parteivorstands.

Söder verteidigte dabei den bisherigen Kurs im Kampf gegen das Coronavirus und mahnte weiterhin zu nur vorsichtigen Lockerungen. Die bisherige Strategie, Inhalt und Zeitpunkt, seien richtig gewesen. Man müsse nun weiterhin langsam, behutsam und vorsichtig agieren - aber mit Perspektiven. Es dürfe bei den Lockerungen keinen Überbietungswettbewerb geben.

München: Weil „Herr im weißen Hemd“ Maskenpflicht ignoriert - U-Bahn-Fahrgäste dürfen sich kuriose Ansage anhören

10.19 Uhr: Für die Fahrgäste der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) absolutes Neuland: bei Fahrten mit U-Bahn, Bus oder Tram müssen sie ab heute einen Mundschutz tragen. Und die Fahrer der Verkehrsmittel achten auch darauf, dass die Maskenpflicht eingehalten wird, wie ein Tweet des BR-Journalisten Tobias Brunner belegt. 

Am Montagvormittag sei in der U-Bahn folgende Durchsage erklungen: „Ich bitte den Herrn mit dem weißen Hemd, eine Maske aufzuziehen.“ Der MVG-Fahrer sei „ganz schön auf Zack“, bilanziert Brunner. 

Der Rest der Fahrgäste habe gemäß des Tweets den vorgeschriebenen Mundschutz getragen.

9.01 Uhr: Die Zahl der Hartz-IV-Neuanträge in München schießt Corona-bedingt in die Höhe. Gegenüber dem vorherigen Monatsdurchschnitt sei in den vergangenen vier Wochen ein etwa fünffaches Aufkommen festzustellen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Freiberufler und Beschäftigte aus Niedriglohnsektoren sind demnach besonders betroffen.

An baldige Besserung glaubt Anette Farrenkopf, Geschäftsführerin der Jobcenter München, zunächst nicht. Es sei eher damit zu rechnen, dass die Zahlen weiter steigen. Als Grund führt Farrenkopf an, dass die Isar-Metropole mit ihrer vielfältigen Kulturszene weiter von Veranstaltungsabsagen getroffen werde. 

Auch für Beschäftigte in Hotels und in der Gastronomie schaut es düster aus: Ministerpräsident Söder hatte unlängst erklärt, dass Lockerungen für diese Wirtschaftszweige nicht unmittelbar bevorstünden.

Corona-News München: Söder stellt weitere Lockerungen in Aussicht

8.46 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat weitere Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise in Aussicht gestellt. „Wenn das jetzt in dieser Woche gut funktioniert, dann können wir über weitere Erleichterungen gut nachdenken“, sagte Söder am Montag dem Bayerischen Rundfunks („B5 aktuell“).

Von dieser Woche an dürfen im Freistaat unter anderem Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unter Auflagen wieder öffnen. Allerdings gilt eine strenge Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Läden und im öffentlichen Nahverkehr. In den Schulen beginnt zunächst für Abschlussklassen wieder der Präsenzunterricht.

Markus Söder kann sich baldige Lockerungen durchaus vorstellen.

Er wolle für Bayern weiter einen vorsichtigen Weg gehen, sagte Söder. Ende der Woche werde Bilanz gezogen unter anderem mit Blick auf den Handel und den Nahverkehr. Die Linie sei: Lieber eine Woche später als die anderen - und auf der sicheren Seite.

Update vom 27. April, 6.06 Uhr: Ab heute, Montag, 27. April, gilt die Maskenpflicht in München und Bayern – in Supermärkten, Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase verdeckt sein. Ein Polizeisprecher hat Wiederholungstäter bereits gewarnt.

München als Brutstätte des Coronavirus? Weiterer Experte legt in TV-Talk nach - „Hatten das Glück, dass ...“

22.30 Uhr: Nach dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat auch der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, München als mutmaßliche Brutstätte des Coronavirus in Deutschland genannt.

„Wir hatten das Glück, dass wir die zwei Herde kannten: nämlich München und Heinsberg“, sagte der Sozialdemokrat am Sonntagabend in der Sendung Anne Will in der ARD

Im Polit-Talk setzte sich zudem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für weitreichende und rasche Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen ein.

Corona: München als Brutstätte? Kurz wagt den ersten Vorstoß

21.55 Uhr: Mit bis zu 20 Grad und Sonnenschein, zeigte sich der Frühling am Sonntag in München von seiner schönsten Seite. 

Die Münchner drängte es raus - rund um die Isar wurde es voll, wie Fotos zeigen. Dennoch scheint der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern größtenteils gewahrt.

Coronavirus in München: Viele Münchner zog es am Sonntag dennoch an die Isar.

Corona in München: Kommt die Ersatz-Wiesn? Aiwanger mit Vorschlag - der auch Folgen für Biergärten hätte

20 Uhr: Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat in einem Interview die Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die bayerische Landesregierung für die Bewältigung der Corona-Krise gewürdigt.

„Ich finde, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sowie Gesundheitsminister Jens Spahn einen sensationellen Job machen. Die Meinung dieser Gruppe teile ich komplett, mit ihrer zurückhaltenden Politik kann ich mich total identifizieren“, sagte der 68-jährige Schwabe im Interview dem Kicker.

Kritische Worte äußerte er dagegen gegenüber Befürwortern einer schnelleren Lockerung der Ausgangsbeschränkungen.

„Ersatz-Wiesn“ in München: Aiwanger erneuert Vorschlag zum Oktoberfest

18 Uhr: In diesem Jahr wird das Oktoberfest aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte bereits vor einigen Tagen die Idee einer „Ersatz-Gedenk-Wiesn“ geäußert. Für den Vorschlag erntete der stellvertretende bayerische Ministerpräsident allerdings bereits Kritik. 

Doch im Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Fernsehens (BR) erneuerte Aiwanger seinen Vorschlag - mit konkreten Ideen. Demnach könne es im Herbst eine Art Ersatz-Wiesn geben. Würde laut Aiwanger bedeuten: Es würde einen Biergartenbetrieb geben, „mit ausreichendem Abstand, wo man sich im Einbahnstraßensystem nicht begegnet", so Aiwanger im BR

Die Bedienungen würden Masken tragen, die Besucher würden 1,5 Meter entfernt von einander sitzen. „Warum denn nicht?", so Aiwanger weiter. Stattfinden könnte all das auf der Theresienwiese in München: Viele Münchner zog es am Sonntag dennoch an die Isar., allerdings ohne Bierzelte. Doch die Zahl der Besucher müsste begrenzt werden. Eine weitere Äußerung des Wirtschaftsministers lässt aufhorchen. Unter ähnlichen Vorkehrungen einer Ersatz-Wiesn, könnten auch Biergarten in Bayern „in den nächsten Wochen“ wieder öffnen.

Coronavirus in München: Aktuelle Infizierten-Zahlen lassen hoffen

15.35 Uhr: 32 neue Coronavirus-Infektionen meldet die Stadt München am Sonntag, 26. April, Stand 13.30 Uhr. Damit wurden in der bayerischen Landeshauptstadt bisher insgesamt 5581 Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. In dieser Zahl enthalten sind aber 3858 Münchner, die bereits wieder gesundet sind. Aktuell gelten damit lediglich 1723 Menschen als infiziert. Es könnten noch weniger seien, erklärt das Portal Muenchen.de, denn die Zahl der Genesenen stagniere aktuell, „aufgrund des zugrunde liegenden Datensatzes. Im Rahmen der Kontaktermittlung wurden auch Indexpatienten mit Wohnsitz außerhalb Münchens erfasst, die Kontaktpersonen im Stadtgebiet hatten. Zum Teil wurden die Gesundmeldungen dieser Indexpatienten irrtümlich in die Münchner Genesenen-Statistik mit aufgenommen.“ Ab Montag sollen die aktuellen Zahlen der Genesenen bereinigt sein und wieder aufgeführt werden. 

818 Covid-19-Patienten mussten in München bisher stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. 142 sind an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 

Am Sonntag vergangener Woche wurden noch 58 Neuinfektionen bestätigt, die Zahl der Gesamtinfektionen war damit auf 5159 gestiegen. Die sinkenden Zahlen der Neuinfektionen geben Grund zu Hoffnung.

Dreiste Münchner versuchen es immer wieder: Neuer „Partytrend“ könnte zum Problem für die Polizei werden

11.35 Uhr: Samstagabend respektive Sonntagfrüh hielten einige Bürger die Beamten der Münchner Polizei in Atem. Dreimal mussten Gruppen eindringlich auf die derzeit geltenden Regelungen hingewiesen werden, wie im aktuellen Pressebericht vermeldet wird. Zwei der Gruppen hatten sich - vermeintlich geschützt - in Hinterhöfe zurückgezogen.

Fall 1: Am Samstag, gegen 20.55 Uhr, wurde durch eine Polizeistreife in Obersendling im Hof eines Mehrfamilienhauses eine feiernde Gruppe von sieben Personen (zwischen 29 und 45 Jahre alt) festgestellt. Die Gruppe saß dort zusammen und trank unter anderem Bier. Alle Beteiligten wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Fall 2: Am Samstag, gegen 22.15 Uhr, fand eine weitere Hinterhoffeier in der Maxvorstadt statt. Mehrere Tische waren aufgestellt, verschiedene Getränke wurden konsumiert. Die Polizei konnte hier insgesamt sieben Personen (zwischen 24 und 55 Jahre alt) antreffen, die alle nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt wurden. 

Fall 3: Am Sonntag, gegen 00.15 Uhr, wurden durch eine Polizeistreife fünf Personen (zwischen 18 und 22 Jahre alt) in einer Wendestraße in der Lerchenau angetroffen. Die Fünf hatten sich dort getroffen und spielten unter anderem gemeinsam Fußball. Alle Beteiligten erwartet eine entsprechende Anzeige.

Corona-Hochzeit in München? Laden zeigt „Hingucker für die Braut“ im Schaufenster - Passanten greifen zum Handy

Update vom 26. April, 8.18 Uhr: Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen - auch vor dem Altar? Ein Münchner Brautmodengeschäft hat eine klare Vorstellung davon, wie eine Hochzeit zu Corona-Zeiten aussehen könnte

„Als absehbar war, dass die Maskenpflicht früher oder später uns alle betreffen wird, kam uns die Idee, aus der Pflicht einen zusätzlichen „Hingucker“ für die Braut zu machen. Zu jedem Brautkleid liefern wir aus dem gleichen Stoff/der gleichen Spitze, die passende Maske“, erklärt Miroslava Winkler, Inhaberin von Munich White am Schwabinger Tor. 

Masken verschiedenster Art wurden ins Sortiment aufgenommen.

Unabhängig vom Brautkleid sind in dem Laden in der Leopoldstraße verschiedenste Masken erhältlich. Eine Schaufensterpuppe mit entsprechendem „Gesichtsschmuck“ hat bereits für Aufsehen gesorgt. „Vor dem Geschäft sieht man öfter Fußgänger, die das Motiv fotografieren“, berichtet Winkler.

Offenbar scheint der Laden einen Nerv getroffen zu haben: „Wir erhalten vermehrt Anfragen - nicht nur von Bräuten - zu speziellen, ausgefallenen und hochwertigen Masken, die man auch zum Ausgehen verwenden könnte“, sagt die Inhaberin.

Beliebtes Fotomotiv bei Passanten: die Braut mit Maske.

Coronavirus: Medikamenten-Durchbruch? Chefarzt aus Münchner Klinik mit hoffnungsvollen Worten

18.41 Uhr: Gibt es einen Medikamenten-Durchbruch? Frühe Studiendaten zur Therapie der Lungenkrankheit Covid-19 mit dem Medikament Remdesivir haben für Wirbel gesorgt. Die Wirkung des ursprünglich gegen Ebola entwickelten US-Präparats wird derzeit weltweit untersucht. Kurzzeitig führten Medienberichte zu Aufruhr, nach denen das Mittel keinen Erfolg brachte. Hersteller wie Mediziner warnen nun vor voreiligen Schlüssen. Das Medikament habe bei Patienten in der München Klinik Schwabing erste Erfolge gebracht, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie.

Nach zurückhaltenden Schätzungen habe die Hälfte seiner Patienten profitiert, sagte Wendtner. Es sehe danach aus, dass schwer Erkrankte früher von den Beatmungsmaschinen genommen werden könnten.

14.42 Uhr: In München wurden am heutigen Samstag 57 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 5.549 Infektionen gemeldet.

In dieser Zahl enthalten sind 3.858 Personen, die bereits genesen sind, 814 Münchner COVID-19-Patienten, die insgesamt stationär im Krankenhaus aufgenommen werden mussten, sowie 138 Todesfälle.

Corona-News: Hunderte Menschen belagern Hotspot in München - Anwohner schlagen Alarm 

12.36 Uhr: Am gestrigen Freitagabend gegen 21 Uhr wurde von einer Polizeistreife festgestellt, dass sich etwa 200 Personen am bei vielen Münchner Nachtschwärmern beliebten Gärtnerplatz aufhielten. Zum Teil standen diese auch in größeren Gruppen zusammen und hielten sich somit auch augenscheinlich nicht an die aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit der Ausgangsbeschränkung, wie die Polizei München in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Auch vonseiten einiger Anwohner ging eine gleichlautende Meldung bei der Polizeieinsatzzentrale ein. Die Polizeibeamten vor Ort forderten aufgrund der vielen Menschen Verstärkung an, die sich nun auch zum Gärtnerplatz begab. 

Bereits durch die Präsenz der ersten Streife entfernte sich ein großer Teil der Personen, die sich zuvor dort niedergelassen hatten. Beim Eintreffen weiterer Polizeibeamter wurde der Rest der Menge kontrolliert und auf die Einhaltung der geltenden Verordnungen hingewiesen. Alle Personen verhielten sich kooperativ. Ein direkter Regelverstoß konnte nicht festgestellt werden.

12.25 Uhr: Der Tierpark Hellabrunn in München ist für eine mögliche Quarantäne in der Corona-Krise gerüstet. Der Zoo habe zusätzliche Betten gekauft, damit Mitarbeiter im Notfall mehrere Wochen auf dem Gelände bleiben könnten, sagte Direktor Rasem Baban der Süddeutschen Zeitung. „Da haben sich sofort Freiwillige gemeldet, die sagten: Ich komme, nehme meinen Schlafsack mit und lasse mich einkasernieren, um die Tiere versorgen zu können.“

Wahrscheinlicher sei aber, dass der Tierpark ab 4. Mai wieder unter Auflagen öffnen dürfe. Schutzmasken, Handschuhe und spezielle Matten zur Schuhdesinfektion seien im Umgang mit den Tieren ohnehin Standard, erklärte Baban gegenüber der Zeitung. Der Tierpark erarbeite bereits Pläne für die Wiedereröffnung.

Update vom 25. April, 11.30 Uhr: Herrscht auf Münchens Plätzen schon bald Volksfeststimmung? Grüne, SPD und CSU können sich genau das vorstellen. In einem gemeinsamen Antrag haben die Parteien die Stadtverwaltung aufgefordert, zu prüfen, ob man Münchens Bauer- und Wochenmärkte auch zum Verkauf von Volksfest-Schmankerl freigeben könnte. Ein hiesiges Gastro-Imperium hatte diesbezüglich bereits einen Vorstoß gewagt.

Corona-Antrag sorgt für leise Hoffnung: Bald schon wieder Volksfeststimmung auf Münchens Plätzen?

Der Antrag sieht vor, den Verkauf von traditionellen, herzhaften Speisen und Naschwaren wie Zuckerwatte und Schokofrüchte, an den Tagen zu erlauben, an denen kein regulärer Markt stattfindet. Münchnens Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner äußerte sich gegenüber Bild durchaus angetan: „Der Antrag geht in die richtige Richtung! Wir müssen nur darauf achten, dass kein Verdrängungswettbewerb mit der Bestandsgastronomie besteht. Ich halte die Marktplätze deshalb für gut geeignet.“

Am Freitag (24. April) hatten Corona-geplagte Münchner Gastronomen mit einem spektakulären Hilferuf am Odeonsplatz für Furore gesorgt. Eine Betroffene klagt: „Warum dürfen wir nicht zumindest im Freien mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen den Tischen aufmachen?“

Corona-News München: Statistik zeigt, wie sehr die Geduld der Bürger schwindet

Ursprungsmeldung:

München/Augsburg - Die Zustimmung der Menschen in Bayern für Corona-Ausgangsbeschränkungen ist deutlich gesunken. Jeder Dritte erachtet die Einschränkungen im Alltag für nicht mehr angemessen - besonders ungeduldig sind Menschen zwischen 30 und 39 Jahren, ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Augsburger Allgemeinen (Samstagsausgabe).

Hatten Anfang April noch 84,3 Prozent der befragten Bayern gesagt: „Ja, die Ausgangsbeschränkungen sind angemessen“, lag die Zustimmung nun nur noch bei 61,1 Prozent. 33,4 Prozent antworteten mit Nein. Bei der ersten Befragung waren es 11,3 Prozent gewesen.

Größte Befürworter der Ausgangsbeschränkungen bleiben mit 77,2 Prozent Menschen über 65 Jahre. Doch auch unter ihnen lag die Zustimmung Anfang April noch bei 93,7 Prozent. Bei den Menschen zwischen 30 und 39 Jahre begrüßte nur knapp die Hälfte die Verlängerung der Einschränkungen.

dpa

Ab Montag heißt es im Kampf gegen das Coronavirus in ganz Bayern: Maske auf! Doch gilt das nur in Bus und Läden? Oder auch beim Radeln? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Rubriklistenbild: © Ma rcus Schlaf

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