Maskenpflicht tritt in Kraft

Bittere Folgen für Wiederholungstäter: Münchner Polizei erklärt, wo sie ab jetzt ganz genau hinschaut

Ab Montag, 27. April, gilt die Maskenpflicht auch in München – in Supermärkten, Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase verdeckt sein.

  • Ab Montag, 27. April, gilt die Maskenpflicht in Bayern – in Supermärkten, Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase verdeckt sein.
  • Vor allem in U-Bahnen und Bussen wird die Polizei mit verstärktem Einsatz Kontrollen durchführen.
  • In unserem News-Ticker für die Landeshauptstadt München halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Es wird ungewohnt, aber es muss sein: Ab heute gilt die Maskenpflicht in München und Bayern – in Supermärkten, Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase verdeckt sein. Auch Schals oder Tücher dürfen dazu benutzt werden. „Bayern hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie schon Fortschritte erzielt. Es ist aber weiterhin wichtig, sich und andere vor einer Infektion zu schützen“, sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml. Ob die Münchner sich daran halten, wird die Polizei von heute an genau kontrollieren.

Lesen Sie auch: Heftige Massenschlägerei in der Freinacht: Münchner Anwohner verunsichert, als Polizei-Hubschrauber über ihnen kreist

Kontrollen wegen Corona-Regeln in München: Viele Polizeibeamte zusätzlich im Dienst

„Vor allem im Bereich des ÖPNV, an verschiedenen Haltestellen und fahrgaststarken Umsteigepunkten wird die Präsenz im Bereich des täglichen Streifendienstes maßvoll erhöht werden“, sagt Polizeisprecher Werner Kraus. Die Maßnahmen werden durch Beamte des täglichen Streifendienstes mit der Unterstützung von zusätzlichen Einsatzkräften getroffen. Pro Tag seien in München 200 bis 300 Polizeibeamte zusätzlich im Dienst.

Corona in München: Ausgangsbeschränkung weiterhin gültig

Wichtig: Die Maskenpflicht gilt für Kinder ab dem sechsten Geburtstag. Sie entbindet aber nicht von der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Zusätzlich gelten auch weiterhin die Regelungen zur Ausgangsbeschränkung. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Laut Polizei drohen Strafen zwischen 150 und 5000 Euro. 

„Die Regelsätze gelten für einen Erstverstoß, bei Folgeverstößen bzw. mehrmaligen Verstößen sind die Regelsätze jeweils zu verdoppeln“, erklärt Kraus. Aber: Jugendliche sind erst ab 14 Jahren strafmündig. Eltern müssen dennoch darauf achten, dass sich ihre Kinder schützen. Tun sie es nicht, könne auch gegen Eltern eine Anzeige geprüft werden.

Wollte sie sich andere Fahrgäste vom Leib halten? Eine Frau war in München mit einem ungewöhnlichen Mundschutz unterwegs.

Ein weiterer Großeinsatz forderte die Polizei München am Donnerstag - ein Mann bedrohte mit einer Waffe seine Familie.

Rubriklistenbild: © dpa / Jan Woitas

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Streik im ÖPNV hat drastische Auswirkungen: Abstand halten unmöglich - Autofahrer verzweifelt
Streik im ÖPNV hat drastische Auswirkungen: Abstand halten unmöglich - Autofahrer verzweifelt
Münchner Kult-Gastronom gestorben: Zahlreiche Promis kondolieren - „Jetzt bist du ein Engel“
Münchner Kult-Gastronom gestorben: Zahlreiche Promis kondolieren - „Jetzt bist du ein Engel“
Corona in München: Söder erklärt Gründe für Infektions-Anstieg in der Stadt - und nennt drei Veranstaltungen
Corona in München: Söder erklärt Gründe für Infektions-Anstieg in der Stadt - und nennt drei Veranstaltungen
Eklat in Münchner McDonald‘s: Mann pfeift auf Corona-Regeln - dann läuft Situation komplett aus dem Ruder
Eklat in Münchner McDonald‘s: Mann pfeift auf Corona-Regeln - dann läuft Situation komplett aus dem Ruder

Kommentare