Beamte drohten mit Anzeigen

Münchner genießen den Abend auf der Hackerbrücke - dann rückt die Polizei an

In der Corona-Krise ist es nicht einfach, sich entfalten zu können. Auf der Hackerbrücke griff die Polizei gegen einige Münchner durch, die eines der obersten Pandemie-Gebote nicht einhielten.

München - Klar, die Münchner* zieht es bei dem herrlichen Wetter nach draußen, doch Corona*-bedingt ist es aktuell schwer, ein gemütliches Plätzchen in der Sonne zu ergattern. Biergärten, auch die Außenbereiche der Wirtshäuser, Lokale, Cafés - alles ist zugesperrt…

Neben Parks und Isar bleibt da auch noch die Hackerbrücke. Dort saßen am Dienstagabend junge Menschen friedlich auf der Brüstung, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Polizeieinsatz an Hackerbrücke: Menschen sollen Mindestabstand nicht eingehalten haben

Ein beliebter Treffpunkt. So beliebt, dass sich dort am Dienstag wohl zu viele Menschen tummelten. Eine Polizeistreife* wurde gegen 18.30 Uhr gerufen, um die Ansammlung an Menschen zu räumen. So sei der Mindestabstand nicht eingehalten worden.

Die Menschen wurden gebeten, von der Brüstung zu steigen - und die Brücke zu verlassen. Bei Nichteinhaltung der Anordnung drohte die Polizei mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. (lay) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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