News aus der Landeshauptstadt

München vermeldet neuen Rekord-Wert: Eine Sache an den Zahlen muss man jedoch beachten - weitere Todesfälle bestätigt

München konnte zuletzt einen leichten Rückfall der Corona-Zahlen verzeichnen. Nicht immer halten sich die Bewohner der Landeshauptstadt an die aktuell geltenden Regeln.

  • Corona hat München weiter fest im Griff - zuletzt war die wichtige 7-Tage-Inzidenz allerdings leicht gesunken.
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich nun zum anstehenden Weihnachtsfest geäußert (Update 19. November, 15.41 Uhr).
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Update vom 22. November, 10.22 Uhr: An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung. Über die weitere Corona-Entwicklung in München halten wir Sie in unserem neuen-News-Ticker auf dem Laufenden.

Update vom 21. November, 19.34 Uhr: Die Stadt München hat am Samstagabend die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht und einen neuen Rekord vermeldet. In München wurden für Freitag, 20. November, 821 neue Corona-Fälle. Die Zahlen sind jedoch differenziert zu betrachten. Unter die 821 gemeldeten Fälle reihen sich 466 Nachmeldungen der vergangenen Tage. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 26.303 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 19.513 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 309 Todesfälle. Damit gibt es im Vergleich zum Vortag 15 weitere Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 180,1. Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,05 (Stand 20.11.) 

Update vom 21. November, 17.19 Uhr: Die Freien Wähler haben vor einem „Endlos-Lockdown“ gewarnt und eine wissenschaftliche Überprüfung der Infektionsschutzmaßnahmen zur Corona-Bekämpfung gefordert. Statt den Teil-Lockdown über den 30. November hinaus „ohne Perspektive nur basierend auf der 50er-Inzidenz endlos zu verlängern“, sollte es bald eine „Öffnung nach Augenmaß“ geben, forderten sie bei ihrer Bundesvorstandssitzung in Koblenz.

Corona: Wann öffnet die Gastro wieder? Aussage von Söder-Regierung lässt aufhorchen

Der Parteichef und bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagte am Samstag: „An Weihnachten sollen Familien zum Essen gehen können.“ Wenn der Gastronomie das Dezembergeschäft entzogen würde, müssten die Steuerzahler wieder zweistellige Milliardensummen als Hilfen bezahlen, sagte er weiter. Das müssten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten auch abwägen, wenn am Mittwoch über das weitere Vorgehen beraten.

Corona in München: „Querdenker“-Demo wird verboten - Polizei bereitet sich auf Alternativ-Veranstaltung vor

Update 21. November, 10.55 Uhr: Nach dem Verwaltungsgericht hat auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof das Verbot einer für heute geplanten Demo bestätigt. Die Veranstalter hatten eine Kundgebung mit bis zu 30.000 Teilnehmern auf der Münchner Theresienwiese angemeldet. Die Stadt München hat dies untersagt, was am Freitag gerichtlich bestätigt wurde.

Die Stadt sei zu Recht davon ausgegangen, dass die Versammlung - unter Berücksichtung der Erfahrungen mit Versammlungen der „Querdenken“-Bewegung - infektionsschutzrechtlich nicht zu vertreten sei. Das gab der zuständige Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zu Begründung an. Außerdem hätten sich die Veranstalter im Verwaltungsgerichtsverfahren ausdrücklich geweigert, Vorkehrungen für die Einhaltung von Hygienemaßnahmen zu treffen, wie die Bild berichtet.

Anfang November hatten die „Querdenker“ eine Demo kurzerhand zum Gottesdienst umfunktioniert, auch Fernsehpfarrer Jürgen Fliege trat dort auf. Wie die Bild weiter berichtet, rufen die „Querdenker 089“ auch für den heutigen Samstag zu einem „Friedensgottesdienst“ ab 14 Uhr auf. Ob dieser stattfinden darf, ist unklar. „Wir sind mit einem ausreichend großen Polizeiaufgebot vor Ort und werden uns die Situation anschauen“, sagte dem Bericht zufolge ein Polizeisprecher.

Corona in München: Ausbruch in München Klinik Neuperlach

Update 20. November, 21.26 Uhr: Ein Corona-Ausbruch in der München Klinik Neuperlach hält derzeit die Krisenmanager in Atem. Mit Hochdruck arbeiten sie daran, weitere Infektionen zu verhindern. Auch neuste Testergebnisse liegen inzwischen vor. Eine schwerstkranke Patientin ist unterdessen verstorben. 

Update 20. November, 14.56 Uhr: Die Stadt vermeldet 631 neue Coronavirus-Infektionen. Beinahe die Hälfte davon sind jedoch Nachmeldungen, die sich auf Vortage beziehen. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 167,6. Wegen einer Nullmeldung dürfte der Wert jedoch zu niedrig angesetzt sein.

München: Gleich mehrere Verstöße gegen Corona-Regel - Frau droht nun Ungemach

Update 20. November, 11.34 Uhr: Am gestrigen Donnerstagnachmittag ging eine Meldung bei der Polizei München ein: Mehrere Sportstudios im Stadtgebiet seien trotz des aktuell geltenden Verbots geöffnet. Hallensport ist im Freistaat derzeit komplett untersagt. Aufgrund dessen wurden Einsatzkräfte zur Kontrolle losgeschickt.

Münchner Polizisten mussten wegen eines Corona-Verstoßes ausrücken (Symbolbild).

Dabei konnte festgestellt werden, dass mehrere Einrichtungen tatsächlich geöffnet waren. „Diese wurden nach Beendigung der Anzeigenaufnahme vor Ort geschlossen“, heißt es im heutigen Pressebericht. Die Hauptverantwortliche, eine 57-Jährige aus München wurde wegen Verstöße gegen die Infektionsschutzverordnung angezeigt. 

Update 20. November, 10.53 Uhr: Corona offenbart sich als tückische Krankheit, die das Befinden der Patienten auch noch lange nach ihrer Genesung beeinträchtigt. Claudia Brenner aus München kämpft mit den Langzeitfolgen.

Update 19. November, 17.46 Uhr: Dem Münchner Merkur* liegt exklusiv ein Positionspapier vor, in dem verschiedene Corona-Szenarien in Bayern für die Zeit nach dem 30. November durchgespielt werden. Weihnachten steht damit auf der Kippe, bzw. wird nur noch im „kleinen Familienkreis“ möglich sein. Bis dato wurden die harten Maßnahmen immer damit begründet, dass man dafür ohne Einschränkungen Weihnachten feiern dürfe. Das scheint nun komplett vom Tisch zu sein. Ein Szenario bringt sogar eine Verlängerung des Lockdowns bis 15. Januar 2021 ins Spiel. Das Papier wird wohl als Diskussionsgrundlage der unionsgeführten Bundesländer für den Corona-Gipfel mit Angela Merkel am Montag (23. November) dienen.

München: Weihnachten mit der Familie? Söder blickt auf aktuelle Corona-Zahlen - und gibt ehrliche Einschätzung ab

Update 19. November, 15.41 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht trotz der hohen Corona-Infektionszahlen eine Chance auf ein Weihnachtsfest mit der Familie. „Es soll das Ziel sein, doch im Kreis der Familie feiern zu können, aber da haben wir noch ein Stück Wegstrecke vor uns“, sagte Söder bei einem Besuch des Universitätsklinikum Augsburg am Donnerstag.

Zwar werde Weihnachten in diesem Jahr anders als sonst, weil etwa Weihnachtsmärkte oder große Urlaube fehlten. Dennoch betonte Söder mit Blick auf die getroffenen Maßnahmen: „Je mehr wir uns in den nächsten Wochen zusammenreißen, desto besser ist es an Weihnachten.“

Derzeit stabilisierten sich die Infektionszahlen zwar, sie seien aber weiter auf hohem Niveau, mahnte Söder. Die Belegungen in den Krankenhäusern und die Zahl der Todesfälle stiegen deutlich an.

Corona München: Oktoberfest 2021 jetzt schon absagen? Bei Sitzung fällt deutlicher Satz - OB Reiter reagiert sofort

Update 19. November, 13.17 Uhr: In München wurden für Mittwoch, 18. November, 392 neue Corona-Fälle (inkl. Nachmeldungen) und 6 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 24.851 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 18.466 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 293 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 165,7. Damit sinkt die wichtige Inzidenz in der Isar-Metropole weiter. Zuletzt war diese bei 177,3 gelegen.

Indes läuft am heutigen Donnerstag (19. November) eine Stadtratssitzung in München. Neben vielen Themen wie Haushalt und Klimaschutz, geht es dabei auch um die Corona-Krise. Dabei hat Stadtrat Thomas Lechner (Die Linke) eine Aussage getätigt, die vielen Münchner*Innen nicht gefallen dürfte. Er fordert, das Oktoberfest im Jahr 2021 abzusagen, stattdessen jedoch das Konzept aus dem „Sommer in der Stadt“ auszubauen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) betonte daraufhin, dass die Absage der Wiesn im kommenden Jahr kein Thema sei, man könne noch nicht sagen, wie die Corona-Lage im nächsten Spätherbst sei, und man müsse den Menschen auch Hoffnung geben.

Update 19. November, 11.05 Uhr: Wie lange muss die Gastronomie noch geschlossen bleiben? Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat jetzt einen Vorschlag gemacht und wirbt für den Einsatz mobiler Luftreiniger in Gaststätten, Büros und Geschäften. Sie seien „eine pragmatische und kostengünstige Ergänzung für die Hygiene- und Lüftungskonzepte der Betriebe“, sagte er am Mittwoch in Neubiberg bei München. Er sei überzeugt, dass die Geräte „einen großen Beitrag leisten können, um mehr Normalität hinzubekommen“.

Corona: Gaststätten in München wieder geöffnet? Söder-Minister macht Vorschlag

„Bayerns Wirtschaft kann nicht ewig auf Sparflamme arbeiten“, betonte Aiwanger. Raumluftreiniger könnten Gründe für die Schließung von Betrieben beseitigen. Die Investition lohne sich für die Unternehmen, sagte Aiwanger über die mehrere tausend Euro teuren Geräte. „Virenfreie Luft wird in den kommenden Monaten ein wichtiges Argument für Mitarbeitern, Gäste und Kunden.“ Zudem werde der Kauf vom Bund gefördert.

Update 19. November, 7.26 Uhr: Das RKI in Berlin hat für die Stadt München 434 neue Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet (Stand: 19.11, 0.00 Uhr). Es wurden am Mittwoch zudem drei neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Insgesamt wurden in der bayerischen Landeshauptstadt damit bislang 24.734 Fälle erfasst.

Corona in München: Lockdown-Erfolg? 7-Tage-Inzidenz macht Hoffnung - Söder erklärt aktuellen Fahrplan

Update, 14.49 Uhr: In München wurden für Dienstag, 17. November, 422 neue Corona-Fälle (inkl. Nachmeldungen) und kein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 24.459 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 18.112 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 287 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 177,3. Damit sinkt dieser Wert zum ersten Mal seit dem 11. November wieder unter 200. Allerdings lag er damals mit 196,1 nur knapp unter dieser Marke.

Update, 12.22 Uhr: CSU-Chef Markus Söder (CSU) fordert im Falle einer Verlängerung des aktuellen „Lockdown-Light“ im Dezember auch eine Verlängerung der finanziellen Hilfen für Betroffene. Es müsste dann nicht nur November-, sondern auch Dezember-Hilfen geben, so Söder. Dabei machte er erneut klar, dass Lockerungen der aktuellen Maßnahmen aus seiner Sicht noch unrealistisch sind. Man dürfe eine beginnend erfolgreiche Therapie nicht zu früh abbrechen - es müsse austherapiert werden.

Corona: Söder mit Lockdown-Statement in München - „Es geht nicht wirklich runter“

Das exponentielle Wachstum sei zwar gebrochen, jedoch würden die Fallzahlen nicht spürbar sinken. Bei den Beratungen von Bund und Ländern in der kommenden Woche müsse man deshalb ein Stück weit berechnen, wie lange es dauere, bis man den Wert von maximal 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen erreiche. Dann müsse man eine Strategie entwickeln, mit welchen Maßnahmen man diesen Wert erzielen wolle.

Söder sprach sich insbesondere für eine „nationale Hotspot-Strategie“ aus. Bereits am Dienstag hatte er beispielsweise Verschärfungen der Anti-Corona-Maßnahmen an den Schulen für bestimmte Klassenstufen und speziell in Regionen mit dramatischen Corona-Zahlen angedeutet.

Update, 10.03 Uhr: Finanzminister Albert Füracker bezeichnet den Haushaltsplan als „solide“. Er ist zufrieden, dass keine zusätzliche Schulden geplant sind. 8 Milliarden Euro seien bisher in Unternehmen in Form von Hilfen oder Steuervergünstigungen geflossen. Dies zeige, wie schwer es sei, den Haushalt zu planen. Vorher hatte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt, dass man besonders in diesen Zeiten auf Investitionen setzen müsse. Das werde der Freistaat auch tun.

Corona-Statement aus München: Söder kündigt Fahrplan an - kommende Woche soll entschieden werden

Der Bayerische Rundfunk (BR) geht aufgrund technischer Schwierigkeiten vorzeitig aus der Pressekonferenz.

Update, 09.41 Uhr: Söder kündigt an, dass in der kommenden Woche „neue Beschlüsse“ zur Bekämpfung der Corona-Krise zu erwarten sind. Neben der Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Mittwoch (25. November), werde man auch zum Ende der Woche im Bayerischen Kabinett zu den neuen Maßnahmen tagen. Man sehe, dass sich die Zahlen stabilisieren, jedoch nicht sinken. Würde man jetzt sofort wieder lockern, würden die Zahlen wieder exponentiell steigen, so der CSU-Chef.

Corona: Söder LIVE mit Statement zur Lockdown-Lage - kommende Woche neue Beschlüsse?

Update, 09.34 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder beginnt, über das Thema des Tages zu sprechen: Der Ergebnisse der Haushaltsklausur im Jahr 2020. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es Aufgaben gibt, die es zu leisten gibt,“ so Söder. Man könne jedoch nicht ewig Schulden machen, die jungen Leute könnten später nicht ein Leben lang das bezahlen, was heuer in der Krise ausgegeben wird.

Update, 09.30 Uhr: Die Pressekonferenz in München hat begonnen.

Update vom 18. November, 8.59 Uhr: In knapp 30 Minuten beginnt die Pressekonferenz aus München. Wir begleiten die Runde aus München hier in unserem Stream (geht live, sobald es los geht), als auch über Updates im Ticker.

Erstmeldung vom 18. November 2020

München - CSU-Chef Markus Söder hatte es nach der Ministerpräsidentenkonferenz angedeutet: Eine Verlängerung bzw. Verschärfung des Corona-Lockdowns ist möglich. Die aktuellen Zahlen würden zwar stagnieren, der erhoffte große „Knick“ bliebe dennoch bisher aus. Auch in der Bayerischen Landeshauptstadt ist die Lage weiter ernst, da unter anderem Intensiv-Betten knapp werden. Zur aktuellen Lage will sich Ministerpräsident Markus Söder in München äußern. Dabei soll besonders der Bayerische Haushalt im Fokus stehen.

Söder gibt live Corona-Statement aus München: Wir berichten live im Stream- und Ticker

Ministerpräsident Markus Söder, Finanzminister Albert Füracker (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) stellen heute (09.30 Uhr) die Eckdaten des Haushalts für 2021 vor. Das Kabinett hatte darüber am Dienstag beraten - coronabedingt aber nur in einer normalen Videoschalte. Söder hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass die Staatsregierung über die geplanten und vom Landtag genehmigten 20 Milliarden Euro keine zusätzlichen Schulden zur Bewältigung der Corona-Krise aufnehmen will. Stattdessen sollen insbesondere Gelder aus der Rücklage verwendet werden, um Mehrausgaben und Mindereinnahmen auszugleichen.  

Live: Söder-PK aus München - Folgt Statement zu aktuellen Lockdown?

Nach der „Zwischen-Lösung“ in Berlin vom vergangenen Montag (16. November) wird ein klares Lockdown-Statement von Markus Söder erwartet. Wir berichten live und in voller Länge ab 9.30 Uhr von der Pressekonferenz in München.

Rubriklistenbild: © Felix Hörhager/dpa

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