Tipps von den Experten

Corona-Checkliste für ein sicheres Weihnachtsfest - Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden!

Selbst genähte Mund-Nasen-Bedeckungen hängen an einem Weihnachtsbaum.
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Weihnachten in der Corona-Krise: In diesem Jahr gelten zum Fest besondere Regeln.

Mit Blick auf die Feiertage sorgen sich viele Münchner um die Sicherheit ihrer Lieben. Unsere Checkliste hilft dabei, mit einem möglichst großen Maß an Sicherheit Weihnachten zu feiern.

  • Weihnachtsfeiern im Familienkreis können heuer wegen des Coronavirus* zum Gesundheitsrisiko werden.
  • Mit einfachen Schutzmaßnahmen lässt sich die Sicherheit erhöhen.
  • Top-Ärzte erklären, was man über die Feiertage unbedingt beachten sollte.

Ehrlicher Gesundheits-Selbstcheck: „Entscheidend ist, dass man selbst bei milden Erkältungssymptomen aus Sicherheitsgründen nicht an der Familienfeiern teilnimmt“, betont der Virologe Professor Alexander Kekulé. Schon vergleichsweise kleine Zipperlein, die man in den vergangenen Jahren meist ignoriert hätte, können ein Anzeichen für eine Infektion mit dem tückischen Virus sein. Dazu zählen leichter Husten, Schnupfen, Halskratzen, Kopfschmerzen oder Übelkeit. „Man muss ehrlich zu sich selbst sein und sollte milde Symptome* nicht ausblenden. Ein klares Alarmsignal ist Fieber“, warnt der erfahrene Internist Dr. Karlheinz Zeilberger. „Wer eine erhöhte Temperatur hat, der sollte Weihnachten alleine feiern – auch wenn es schwerfällt!“

Internist und Ex-Olympia-Arzt Dr. Karlheinz Zeilberger

Weihnachten feiern in der Corona-Krise - Virologen und Top-Ärzte geben Tipps

Schnelltest machen: „Wer die Möglichkeit hat, der sollte am Tag der gemeinsamen Feier noch einen Corona-Schnelltest machen“, rät Virologe Kekulé. Wichtig dabei: Überschätzen Sie die Aussagekraft nicht! Zum einen schlägt der Schnelltest vor allem dann an, wenn bereits Symptome bestehen. Zum anderen macht er nur maximal 24 Stunden vor der Feier Sinn. Wer sich früher testen lässt, der setzt sich möglicherweise mit einem negativen Ergebnis beruhigt an den Weihnachtstisch, obwohl er gerade eine Covid-19*-Erkrankung entwickelt.

Professor Alexander Kekulé bei einem Redaktionsbesuch des Münchner Merkur.

Abstand halten: „Das Virus macht an Weihnachten keine Pause“, hat Virologe Professor Hendrik Streeck im Interview mit unserer Zeitung betont. Deshalb gilt auch vorm Christbaum: Abstand halten, Umarmungen vermeiden. „Auch wenn es schwer fällt: Gerade Senioren, die sich unsicher fühlen, sollten auch am Weihnachtstisch lieber eine FFP-2-Schutzmaske tragen“, rät Internist Zeilberger. „Ganz wichtig: Zwischendrin immer mal wieder gut durchlüften, damit die Gefahr einer Ansteckung durch Aerosole, die in der Luft stehen, verringert wird.“

Der Bonner Virologe Professor Dr. Hendrik Streeck

Weitere Corona-Nachrichten aus München und Bayern

Künftig müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Bayern testen lassen. Die Hintergründe zu Söders neuer Corona-Maßnahme erklärt*. (tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

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