Ruhetage gekippt

Corona-Wirrwarr: Was gilt denn jetzt über Ostern? Alle München-Regeln im Überblick - etwas Verwirrung bleibt

Hin und her im Regel-Durcheinander. Wir haben einen Überblick über die Corona-Beschlüsse erstellt. Das gilt über Ostern in München.

München - Ferien und Feiertage: Was gilt denn nun? Wir erklären die wichtigsten Corona*-Regeln für Ostern in der Stadt München*.

Coronavirus: Diese Regeln gelten über Ostern in München

Feiertage: Gründonnerstag und Karsamstag werden nun doch keine Ruhetage. Die Läden öffnen, soweit sie nach Inzidenzwert dürfen. Kein Betrieb muss an diesem Tag schließen. Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag sind und bleiben Feiertage.

Private Kontakte: Für Ostern gibt es keine Sonderregel – auch nicht für Treffen mit nahen Verwandten. In Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 (München hatte gestern 82,5) gilt: Es dürfen sich zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

Auswärtsbesuche: In Gegenden mit Sieben-Tage-Inzidenz über 100 (aktuell etwa Rosenheim und Dachau) sind Treffen nur mit einer einzigen weiteren Person erlaubt. Dort gilt dann auch eine Ausgangssperre ab 22 bis 5 Uhr. Gassigehen ist aber erlaubt.

Einkaufen, Kliniken, Museen: Diese Corona-Regeln gelten an Ostern in München

Einzelhandel: Donnerstag und Samstag bleiben die Läden wie üblich bis 20 Uhr geöffnet. Für Besorgungen an den Feiertagen: Am Hauptbahnhof hat die Edeka-Filiale im S-Bahn* Untergeschoss (Arnulfstraße 2) von Freitag bis Montag von 8 bis 23 Uhr offen. Der Rewe „To Go“ (Arnulfstraße 1) öffnet während der Ostertage 24 Stunden lang. Geöffnet bleiben zudem Tankstellen und einzelne Kioske.

Shopping: Künftig sollen Läden auch bei höheren Inzidenzen öffnen dürfen. Bis 10. April gilt: Eine Öffnung mit Hygienekonzept, Maskenpflicht und Besucher-Obergrenze ist bis zur Inzidenz 50 möglich, darüber nur nach Terminvergabe. Ab dem Ende der Osterferien (12. April) gilt die Öffnung ohne Termin bis zur Inzidenz 100. Bei Inzidenzen über 100 bis 200 ist eine Terminbuchung zum Einkaufen notwendig. Dann braucht es auch einen negativen Schnelltest, der höchstens 24 Stunden alt ist.

Schulen: Nach den Osterferien gibt es kaum Lockerungen für die Schulen. Es bleibt bei der Grundregel: Wechselunterricht für alle höheren Jahrgänge bei Inzidenz 50 bis 100. Über 100 gibt es Distanzunterricht. Ausnahmen: alle Abschlussklassen, die vierte Klasse der Grundschule und die 11. an Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsoberschulen. Hier soll Wechselunterricht stattfinden. Ins Klassenzimmer darf aber nur, wer einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test hat oder in der Schule einen ablegt.

Kinderbetreuung: Bleibt geöffnet, über Inzidenz 100 gibt es eine Notbetreuung ohne große Hürden.

Corona in München: Tierpark-Sprecherin bezüglich Osterregelung noch nicht ganz sicher

Kliniken: „Das aktuelle, ansteigende Infektionsgeschehen* macht aktuell leider keine Lockerungen bei der Besuchsregelung möglich“, sagt Raphael Diecke, Sprecher von München-Klinik. Besuche sind in vielen Kliniken verboten und „nur in begründeten Ausnahmefällen möglich“, sagt Barbara Nazarewska für das Klinikum rechts der Isar. Als Ausnahmen zählen etwa Geburten oder ältere Menschen, die im Sterben liegen.

Museen: „Ob wir Besucher empfangen dürfen, wird erst nächste Woche festgelegt“, sagt Jennifer Becker vom Kulturreferat. Wohl am Dienstag soll das klar sein.

Tierpark: „Stand jetzt haben wir auf“, sagt Sprecherin Lisa Reininger nach Aufhebung der Ruhetage. Besucher können demnach weiterhin den Tierpark besuchen. (cd, thi) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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