Welche Bestimmungen gelten nun?

Kein Corona-Ende in München: Masken-Machtwort und welche Regeln jetzt für Job und Schule gelten

Corona hat die Welt und damit auch Bayern fest im Griff - und das umso mehr, als dass die Infektionszahlen stetig nach oben wandern. Überblick auf die aktuellen Regelungen.

  • Um der Corona-Zahlen Herr zu werden, gibt es in Bayern neue Regeln zur Eindämmung der Sars-CoV-2-Pandemie.
  • Es gibt eine Anpassung im Hinblick auf den Maskenschutz, Sperrstunden und Krankschreibungen.
  • Job, Schule und mehr: Wir geben einen Überblick auf die aktuellen Regelungen für die Landeshauptstadt*.

München - Die bayerische Regierung hat die geltenden Corona-Regeln am Wochenende noch einmal verschärft. Was lange Zeit nur empfohlen wurde, ist jetzt tatsächlich Pflicht! Zum Beispiel das Tragen einer Mundschutz-Maske am Arbeitsplatz. Und auch in anderen Bereichen hat sich noch mal einiges getan – mal wieder… Wir bringen Licht in den Regel-Dschungel – und verraten, wo das neue Masken-Machtwort gilt.

Corona-Regeln für München: Wo eine Maskenschutzpflicht gilt - Und wo die Ausnahmen sind

Arbeitsplatz: Explizit greift die verschärfte Maskenpflicht mit sofortiger Wirkung in allen Fahrstühlen, Fluren und Kantinen. Außerdem am Schreibtisch, sofern der von der Regierung geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern „nicht zuverlässig“ eingehalten werden kann, heißt es in der mittlerweile siebten offiziellen Infektionsschutzverordnung* des Freistaats. Die neuen Regelungen gelten in Kommunen mit erhöhter Sieben-Tage-Inzidenz (ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern). Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich für eine bundesweit einheitliche Maskenpflicht in Regionen mit hohen Corona-Zahlen (ab einem Inzidenzwert von 35) ausgesprochen. „Auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und an Schulen.“

Seit Montag müssen auch unsere Grundschüler im Unterricht Maske tragen.

(Grund-)Schulen und Kitas: Kindertagesstätten bleiben weiterhin geöffnet. Die dort Beschäftigten müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Außer sie können Abstand halten und eine gute Durchlüftung garantieren. An bayerischen Schulen hingegen gilt die Maskenpflicht seit Montag für alle Schüler ab der ersten Jahrgangsstufe – auch im Unterricht.

Gastronomie: Noch einmal schärfer gefasst wurde nun auch die umstrittene Regelung hinsichtlich der Sperrstunde. In Gegenden mit einem Inzidenzwert von 35 oder mehr müssen die Lichter um 23 Uhr ausgehen. Liegt der Wert wie in München* über der kritischen 50er-Marke, ist bereits um 22 Uhr Schluss. Weiterhin möglich soll aber in jedem Fall der Verkauf von Speisen und alkoholfreien Getränken zum Mitnehmen sein. Die Sperrstunden-Regelung samt Maskenpflicht gilt übrigens auch für Kulturveranstaltungen.

München und Corona: Nur noch fünf Personen dürfen sich treffen - Neuerung bei Krankschreibungen

Kontaktbeschränkungen: Derzeit dürfen sich im gesamten Stadtgebiet nur noch jeweils fünf Personen treffen – egal ob privat oder an einem öffentlichen Ort. In der gesamten Altstadt sowie im Bereich der Fußgängerzone gilt: Maske auf!

Krankschreibungen: Seit 19. Oktober ist die telefonische Krankschreibung wieder möglich. Die Regelung soll bis zum Jahresende gelten, um das Ansteckungsrisiko* in Wartezimmern zu senken und die Arztpraxen zu entlasten.

Die schärferen, vom Freistaat verordneten Maßnahmen gelten, solange der Inzidenzwert über 50 liegt. Rutscht der Wert unter diese Marke, bleiben die Regeln noch fünf weitere Tage bestehen. Danach wird neu entschieden. *tz.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema:

Kommentare