Cruise & Diaz: Hollywood gastiert am Stachus

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Tom Cruise und Cameron Diaz kommen nach München.

München - Die Hollywood-Stars Cameron Diaz und Tom Cruise bringen Bewegung in unsere Stadt. Für die Deutschland-Premiere ihres neuen Films wird der Stachus-Brunnen umgebaut

Nicht nur, dass ihr bevorstehender Besuch die Herzen von vielen aufgeregten Fans schneller schlagen lässt. Die beiden sorgen auch für den Umbau des Karlsplatzes.

Bereits am Montag wurden rund um den Stachus-Brunnen 69 Betonsteine weggeräumt. Der Grund: Die Deutschland-Premiere des Films Knight & Day wird am Mittwoch im Gloria Filmpalast gefeiert. Vorher präsentieren sich Cruise und Diaz ab 18 Uhr ihren Fans, bevor sie gegen 19.30 Uhr im Dunkel des Kinosaals verschwinden.

„Wir wollten die beiden Hauptdarsteller ganz besonders in Szene setzen und gleichzeitig auch etwas von der bayerischen Landeshauptstadt zeigen“, sagt Peter Schulze, Event-Manager des Filmverleihers 20th Century Fox Germany.

Das sind Münchens schönste Fassaden

Fassaden München Preise
16 Preise hat die Gutachterkommission im Münchner Fassadenwettbewerb 2010 vergeben. Ein Sieger ist die Amalienstraße 71: Dieser imposante Bau wurde von 1899 bis 1901 von Ludwig Seemüller im Stil der Renaissance erbaut. Bei der Sanierung des fünfgeschossigen Mietshauses in der Maxvorstadt ging es darum, den historischen Baubestand zu sichern und – wo notwendig – zu reparieren. Nach Ansicht der Jury ist diese Maßnahme gelungen und „für den Straßenraum der Amalienstraße von nicht zu unterschätzender Bedeutung“. © Haag
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Astallerstraße 6: Die Neubarockfassade dieses Mietshauses in der Schwanthalerhöhe wurde ausgebessert, das Dach stadt­typisch mit naturroten Ziegeln gedeckt. „Das bringt den architektonischen Wert des Hauses zur Geltung“, so die Jury. © Haag
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Clemensstraße 38/40: Die beiden Mietshäuser in Nordschwabing wurden im späten Jugendstil Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Typisch für diese Bauweise ist der Wechsel von glatten und strukturierten Putzflächen – bei der Renovierung gab man sich große Mühe, den Fassadenputz zu erhalten. Die Jury: „Ein visueller Gewinn!“ © Haag
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Nußbaumstraße 1: „Sieht ja wie vorher aus!“ So beschrieb die Jury die Qualität, mit der die evangelische Bischofskirche St. Matthäus in der Ludwigsvorstadt saniert worden ist. Bei der Renovierung mussten erhebliche Betonschäden repariert werden. Struktur und Farbe seien dabei „dem Original sehr gut angeglichen worden“, so die Jury. Dafür gab es zwar keinen Preis, aber immerhin ­eine ­„lobende ­Erwähnung“. © Haag
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Dom-Pedro-Platz 6: 1904 bis 1907 wurde das Heiliggeistspital in Neuhausen erbaut. Gut zwei Jahre dauerte die Sanierung des städtischen Altenheims – eine „lobende Erwähnung“ seitens der Jury. © Haag
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Friedrich-Herschel-Str. 8: Das denkmalgeschützte Reihenmittelhaus in Bogenhausen wurde 1923 errichtet. Die Eigentümer ließen den Fassadenstuck ausbessern, neue Fenster einbauen und erneuerten Haustüre und ­Garagentor. Die Jury: „Durch die ­mustergültige Renovierung konnte das Gebäude erheblich aufgewertet werden. Eine Bereicherung für Bogenhausen!“ © Haag
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Hans-Sachs-Straße 1: In den 60ern wurden die Zwerchgiebel und Stuckaturen dieses über 100 Jahre alten Mietshauses inm Glockenbachviertel entfernt. Die neuen Eigentümer das alte Erscheinungsbild mit viel Mühe wiederhergestellt. Laut Jury „ein anerkennenswerter Beitrag“. © Haag
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St.-Anna-Platz 2: Stuck und zwei Erker prägten dieses Mietshaus im Lehel, das 1888/89 nach einem Entwurf von Gabriel von Seidl entstand. Die im Krieg zerstörte Fassade wurde nach alten Vorlagen rekonstruiert. Die Meinung der Jury: „Vorbildlich!“ © Haag
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Wilhelm-Düll-Straße 9: Die Fassade dieses historischen Eckhauses in einer denkmalgeschützten Reihenhausgruppe in der Villenkolonie Gern bekam im Rahmen einer Gesamtsanierung ein neues Gesicht. Alte Fotos lieferten die Vorlage für die neuen Fenster, gebrochenes Weiß ersetzt das vorher aufgetragene kräftige Ocker. Die Bewertung der Jury: „Eine solide Instandsetzung, die das Anwesen wieder gut zur Geltung bringt und als Vorbild für die Häuser in der Nachbarschaft dienen kann.“ © Haag
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Auch die Innere Wiener Straße 44 verdient nach Ansicht der Jury den Fassadenpreis 2010. © Haag
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Ebenfalls mit dem Fassadenpreis 2010 geehrt: Die Jahnstraße 48. © Haag
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Auch die Zieblandstraße 14 ist auf der Liste der Fassadenpreisträger. © Haag
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Maximilanstrasse 29 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Agnesstrasse 56 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Cuvilliestrasse 2 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Eisolzrieder Strasse 2 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im JaVorjahr gekürt: Franz-Joseph-Strasse 1 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Grillparzerstrasse 38 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Grillparzerstrasse 51 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Hanauer Strasse 14 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Herterichstrasse 38 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Irmgardstrasse 13 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Ismaninger Strasse 111-115 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Kirchenstrasse 20 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Laplacestrasse 23 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Lothringer Strasse 15 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Mariannenplatz 1 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Mariannenplatz 2 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Jahr 2010 gekürt: Marienplatz 11 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Reichenbachstrasse 22 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Tal 7 (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Biedersteiner Strasse 1a (Fassadenpreis) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Gebelstrasse 2 (Lobende Erwähnung) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: St.-Jakobs-Platz 1 (Lobende Erwähnung) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Seidlstrasse 7-11 (lobende Erwähnung) © Fotos: Planungsreferat
Und diese Fassaden wurden im Vorjahr gekürt: Ungererstrasse 13 (Lobende Erwähnung) © Fotos: Planungsreferat

Wo sonst der Brunnen sprudelt, wird also ein roter Teppich ausgelegt, oben drüber kommt ein riesiger Schirm. An den Seiten bleibt alles offen für interessierte Münchner. „Tom Cruise ist gerne nah bei seinen Fans und nimmt sich Zeit für sie“, so Schulze. Doch nicht nur die Hollywood-Stars präsentieren sich hier. Rund 700 Prominente werden erwartet.

Der Veranstalter hat den Stachus beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) zum Preis von 30 Cent pro Quadratmeter angemietet. „Natürlich kann nicht jeder Interessent den Karlsplatz-Brunnen mieten“, sagt KVR-Sprecherin Daniela Schlegel. „Die Veranstaltung wurde von uns genehmigt, weil zum einen ein öffentliches Interesse vorliegt und zum anderen ist die Feier, durch den Gloria Filmpalast, ortsbezogen.“

Fakten zur Premiere

Nicht nur die Gagen der Stars des Abends, Tom Cruise und Cameron Diaz, bewegen sich im mehrstelligen Bereich. Auch die anderen Zahlen und Fakten können sich sehen lassen: n Auf dem Brunnen des Karlsplatzes wurden insgesamt 1000 Quadratmeter Roter Teppich verlegt n 500 Meter Absperrgitter sichern das Zelt vor den Publikumsmassen n 300 Quadratmeter Innenfläche des Zeltes werden von mehr als 700 prominenten Gästen wie Heino Ferch und Götz Otto belagert. Eine Party nach der Premiere sei nicht geplant.

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