Tom Cruise in München: Rekordverdächtiges Popcorn-Spektakel

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Megastar Tom Cruise hat sich am Freitag zur Europapremiere von "Mission: Impossible - Phantom Protocoll" in München die Ehre gegeben.

München - Hollywoodstar Tom Cruise präsentiert in der Münchner BMW Welt seinen neuen „Mission: Impossible“-Film - und schreitet über einen rekordverdächtigen roten Teppich.

Wenn Tom Cruise, 49, nach München kommt, bringt er immer eine atemberaubend gutaussehende Frau mit. Das gilt auch, wenn seine Gattin Katie Holmes und die gemeinsame, fünf Jahre alte Tochter Suri zuhause in Los Angeles bleiben. Bei seinem letzten Besuch im Juli 2010 zum Beispiel hakte sich Cruises Hollywood-Kollegin Cameron Diaz, 39, bei ihm ein. Auf dem roten Teppich vor dem McDonald’s am Stachus trommelten die beiden für die lahme Action-Komödie „Knight and Day“ – in Erinnerung aber bleibt nur das weiße Sommerkleidchen von Cameron Diaz.

Bilder: Tom Cruise in der Münchner BMW-Welt

Bilder: Tom Cruise in der Münchner BMW-Welt

Paula Patton, 36, trägt bei der Europa-Premiere des neuen Cruise-Streifens „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ am Freitagabend in der BMW Welt ein grau-funkelndes Cocktailkleidchen, zeigt Schultern, Bein und Ausschnitt. Und sieht, natürlich, atemberaubend gut aus. Dabei ist diese Paula Patton höchstens Cineasten ein Begriff. Sie spielt eine engagierte Lehrerin in dem mit zwei Oscars ausgezeichneten Drama „Precious“ und eine entscheidende Nebenrolle in Tony Scotts „Déjà Vu“. Und nun gibt sie die toughe Agentin Jane Carter in Teil IV der Ethan-Hunt-Festspiele.

Darin wird die von Hunt (Cruise) geleitete „Impossible Missions Force“ für einen Anschlag auf den Kreml in Moskau verantwortlich gemacht. Gelingt es Hunt und Kollege Carter, Dunn (Simon Pegg) und Brandt (Jeremy Renner) nicht, den wahren Drahtzieher (Michael Nyqvist) zu enttarnen, droht ein Atomkrieg zwischen Russland und den USA. Was abstrus klingt, ist in Wahrheit feines Popcorn-Kino. Tom Cruise höchstpersönlich klettert in Dubai auf dem 828 Meter hohen Burj Khalifa herum und testet die Airbags eines 1er BMWs – während Paula Patton in ihrem türkis-grünen Abendkleid, na klar, atemberaubend gut aussieht.

Rekordverdächtig ist in München der Rote Teppich: 100 Meter ist er lang, und geht durch die BMW-Welt. An ihm tummeln sich die Fans, aus Stuttgart, Linz und Regensburg kamen sie angereist. Sie aber prügeln sich nicht um ein Autogramm, müssen sie auch gar nicht. Tom Cruise ist extra eineinhalb Stunden eher gekommen, um jedem einzelnen sein Zettelchen zu unterzeichnen. Oder auf die Hand zu schreiben, wie bei der Münchnerin Silvia Bögel. Die 56-Jährige schaute spontan nach dem Schlittschuhlaufen vorbei. „Wenn man schon mal die Gelegenheit hat, Tom Cruise zu sehen, dann gehe ich natürlich hin.“ Zeit nimmt sich der Schauspieler wie auch Regisseur Brad Bird für jeden, eine Assistentin macht mit Fan-Apparaten Fotos von dem Super-Star und dem Foto-Besitzer. Michael „Bully“ Herbig dagegen knipst selber – und sagt dann: „Ui, mach ma lieber noch eins.“

Gut positioniert in dem Film sehen sich BMW und Dubai. Das Unternehmen und das Emirat haben sich als Hauptprotagonisten ins Drehbuch schreiben lassen – und werden entsprechend in Szene gesetzt. Und so fand die Welt-Premiere am Mittwoch in Dubai statt, die Europa-Premiere am Freitag in der BMW-Welt. Wobei das mit der Europa-Premiere geflunkert ist: Am Donnerstag gab es schon eine in Moskau.

Thierry Backes

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