Nach Spanferkel-Eklat

CSU-Chef fordert Assals Rücktritt

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Das umstrittene Spanferkel – Josef Assal war gestern nicht für eine Stellungnahme erreichbar

München - Der "Spanferkel-Eklat" um SPD-Stadtrat Josef Assal geht weiter. Nun fordert auch Münchens CSU-Chef Ludwig Spaenle Assals Rücktritt .

Krank oder nicht krank? Anfang September hatte SPD-Stadtrat Josef Assal (54) in Freiham ein Spanferkel gegrillt, auf das er unter anderem „Münchner Stadtrat“ geschrieben hatte. Damit meinte er vor allem FDP und CSU, aber ausdrücklich auch seine eigene Fraktion, die für den Bau einer Fußgänger- und Radlerunterführung in Freiham gestimmt hatte. Notarzt Assal, der auch Bezirksausschussvorsitzender in Aubing ist, war dagegen.

Die Stadträte waren wegen der Aktion mehr als verschnupft. CSU-Fraktionschef Josef Schmid verlangte Assals Rücktritt. Der Ältestenrat forderte am Freitag, 27. September, eine Entschuldigung von ihm. Die verlas OB Christian Ude dann am Dienstag darauf. Assal hatte sich krank gemeldet. Doch die CSU will ihn noch am gleichen Abend gesehen auf der Wiesn gesehen haben! Nachdem die Grünen jüngst im Bezirksausschuss Assal die Gefolgschaft verweigerten, sagte Assal laut SZ: „Der Kampf ist nicht zu Ende, ein vorzeitiges Aufhören wird es nicht geben.“ Nun fordert auch Münchens CSU-Chef Ludwig Spaenle Assals Rücktritt .

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