Eissport ausbauen

CSU fordert besseres Angebot für Eisläufer in München

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Das Eissportangebot soll verbessert werden.

Die CSU-Stadtratsfraktion möchte mit einem Antragspaket das Eissportangebot verbessern. Die Nachfrage sei groß, Eisflächen und Trainingszeiten seien aber rar. Dies müsse sich ändern, meint die CSU. Ein zentraler Vorschlag: längere Öffnungszeiten.

München - Vier Eissportanlagen gibt es in München: das Olympia-Eisstadion, das Prinzregentenstadion sowie die Eis- und Funsportzentren Ost und West. Wegen des anhaltenden Eishockeybooms in München, nicht zuletzt ausgelöst durch die großen Erfolge des EHC Red Bull München, und des steigenden Zuzugs in die Stadt sind diese Sportstätten voll ausgelastet. Die CSU hat sich nun vier Möglichkeiten ausgedacht, das bestehende Angebot zu verbessern. So sollen die Sanierungsarbeiten im Eis- und Funsportzentrum West an der Agnes-Bernauer-Straße so schnell wie möglich ausgeführt werden. Gleichzeitig will die CSU prüfen lassen, ob die Eisflächen überdacht werden können. „Die Bedingungen für Eissportler würden sich dadurch erheblich verbessern. Ein überdachtes Eisfeld ist durch die geringe Wetteranfälligkeit besser für den ungestörten Trainingsbetrieb nutzbar und zugleich energieeffizienter“, sagt Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sportpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

Im Olympia-Eisstadion möchte die CSU die Eishockey-Trainingszeiten für den Nachwuchs ausweiten. Dies sei möglich, weil die Eiskunstläufer dort künftig nur noch in eingeschränktem Maße trainierten. „Die Eishockey-Kids können diese kleine Fläche wunderbar nutzen, sobald Netze und Banden angebracht sind“, sagt Frank. Sie plädiert zudem dafür, dass in der von Red Bull auf dem Olympiagelände geplanten Multifunktionsarena dem Breitensport möglichst viele Eiszeiten eingeräumt werden. „Dieser Neubau ist eine Chance für alle Eissportler im Profi-, Leistungs- und Amateurbereich“, erklärt Frank.

Schließlich schlägt die CSU-Stadträtin vor, dass die Eisstadien ihre Öffnungszeiten von 22.15 auf 23 Uhr verlängern. Franks Argument: „Kinder haben immer länger Schule, und die Erwachsenen arbeiten oft von früh bis spät im Büro.“ Längere Öffnungszeit bedeute auch mehr Trainingszeit. 

In München kann man neben dem Eislauf jede Menge Wintersport betreiben - hier haben wir den großen Überblick, was, wann, wo und wie. 

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