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CSU: Kletterturm ist kein Hochhaus

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Das darf nach Meinung der LBK alles nicht sein: Der Kletterturm und das Spielhaus in dem Truderinger Garten. Die Familie geht jetzt juristisch dagegen vor.
Das darf nach Meinung der LBK alles nicht sein: Der Kletterturm und das Spielhaus in dem Truderinger Garten. Die Familie geht jetzt juristisch dagegen vor. © GM

Gespannt warten Eltern und Kinder auf das Ergebnis der angekündigte Kletterturm-Überprüfung durch die Lokalbaukommission (Lbk).

Müssen Mara (2) und Leni (6) künftig auf ihr geliebtes Spielgerät verzichten, weil es sich baurechtlich um eine nicht genehmigte „Nebenanlage“ im Garten ihrer Eltern an der Truderinger Haffstraße handelt?

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Die Rathaus-CSU fordert ein familienfreundliches Vorgehen der Behörde: „Ich hoffe, dass die Lbk hier mit Augenmaß vorgeht und nicht über das Ziel hinausschießt,“ so Fraktionsvize Hans Podiuk. „Wir haben es doch nicht mit Hochhäusern und ihren städtebaulichen Auswirkungen zu tun, sondern mit Kinderspielgeräten!“ Podiuk befürchtet, dass hier „mit Kanonen auf Spatzen geschossen“ werden soll, zumal Spielgeräte ja nur für einen begrenzten Zeitraum stehen blieben. Im gestrigen tz-Bericht wurde die Lbk mit der Aussage zitiert: „Wir wollen, dass schöne Spielgeräte aufgestellt werden.“ Podiuk hofft zugunsten der Familien und vor allem der Kinder, dass das nicht heißen soll, die Lbk wolle den Leuten vorschreiben, „was sie als schön anzusehen haben.“

Quelle: tz

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