Vorschlag: Stadt soll leer stehende Räume anmieten

CSU-Plan für Schulen: Lernen im Löwenbräukeller

Platz ist im Löwenbräukeller: Im Oktober tagte hier der Stadtrat, künftig könnten Schüler hier büffeln.
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Platz ist im Löwenbräukeller: Im Oktober tagte hier der Stadtrat, künftig könnten Schüler hier büffeln.

Lernen Schüler bald im Löwenbräukeller? Die CSU beantragt, dass die Verwaltung alternative Räume für den Unterricht finden – und eben derzeit leer stehende Räume anmieten soll.

Stadtrat Hans Hammer sagte: „In Münchens Schulen fehlt oft der Platz, um den notwendigen Mindestabstand zum Schutz von Schülern und Lehrern einzuhalten. Währenddessen stehen die teilweise weitläufigen Flächen unserer Kongresszentren, Theater, Museen, Hotels und Gastronomielokalitäten durch die angeordnete Schließung leer.“

Beide Probleme könnten möglicherweise kombiniert gelöst werden. „Lassen Sie uns doch schauen, ob wir den Unterricht, nach Überprüfung und bei entsprechender Eignung, in die genannten Räumlichkeiten verlegen können.“

Vielleicht könnte die Stadt mit dieser Idee an der ein oder anderen Stelle den unwirtschaftlichen Leerstand für die Eigentümer vermeiden. „Wir wahren die Anforderungen an den Infektionsschutz und bringen im Falle der Museen manchem Schüler unsere Kulturgüter noch ein wenig näher.“

Für Kinder und Jugendliche wäre es sicher etwas Besonderes, einmal eine Schulstunde an besonderen Orten wie zum Beispiel dem Gasteig, im Löwenbräukeller, am Nockherberg oder im Deutschen Museum zu erleben, sagt Hammer. „Wo es geeignete Räume gibt, gilt es im Gespräch zwischen Eigentümer, Schulen und Stadtverwaltung zu prüfen.“  

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