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Partnerkarte?

CSU will neues MVV-Seniorenticket

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Das Seniorenticket, die Isarcard60, ist vielen zu teuer. Die CSU will das ändern.

München - In der Diskussion um das Seniorenticket fordert die CSU-Stadtratsfraktion eine Partnerkarte. Doch es gibt ein Problem: Die Stadt kann nicht alleine entscheiden.

Die Diskussion um das Seniorenticket nimmt erneut Fahrt auf. Nun fordert die CSU-Stadtratsfraktion eine Partnerkarte. „Immer mehr Menschen können sich die Tickets nicht leisten“, sagt Vize-Fraktionschef Manuel Pretzl.

Das MVV-Seniorenticket Isarcard60, sorgt immer wieder für Zündstoff: Im Juni noch hatte OB Dieter Reiter (57, SPD) versprochen, sich für „gerechtere Tarife“ für Senioren einzusetzen. Passiert ist das Gegenteil: Das Ticket wurde wenig später sogar um 2,6 Prozent teurer!

Problem: Die Stadt kann nicht allein entscheiden, mit in der Preisfindungsdiskussion sitzen auch die Bahn und die Landkreise. Im November dann gab es einen runden Tisch mit MVG-Chef Herbert König. Ergebnis: Kein zufriedenstellendes! Denn freilich kann auch die MVG, zuständig für Bus, Tram und U-Bahn in München, nicht alleine die Preise senken. Für Seniorenbeirätin Ingeborg Staudenmeyer war nach dem Gespräch klar: „Wir wissen nun, dass auch die Stadt gefordert ist, mehr Druck auszuüben und etwas für die älteren Münchner zu leisten.“

Auf den Zug springt nun die CSU auf. Die Verwaltung soll prüfen, wie sich eine Partnerkarte umsetzen lässt. Einmal zahlen, zu zweit fahren! Pretzl: „In München sind viele auf das ÖPNV-Netz angewiesen, gerade wenn sie kein Auto haben. Mit der Karte würden wir unsere Rentner entlasten und ihnen ermöglichen, weiterhin am öffentlichen Leben teilzunehmen.“

ska

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